Daten-Intelligenz für sportliche Spitzenleistungen
Wie Industriekameras und smarte Datenanalyse menschliche Bewegungen optimieren
Sophia Olsen, Marketing Manager

Ein US-amerikanisches Forschungsinstitut analysiert sportliche Bewegungen mithilfe hochauflösender Kameratechnologie und intelligenter Datenverarbeitung. Ziel ist es, Leistung zu optimieren und Verletzungsrisiken zu minimieren. Durch integrierte Komprimierung können große Datenmengen effizient verarbeitet und Bewegungsabläufe in Echtzeit analysiert werden.
Es geht immer um Sport und Spitzenleistung. Das Joe Gibbs Human Performance Institute (JGHPI) will schnelle Bewegungen nicht nur erfassen, sondern sie besser verstehen. Die Frage ist: Maximieren die Bewegungen die Leistung und minimieren sie zugleich das Verletzungsrisiko? Ob es sich um eine blitzschnelle NASCAR-Boxencrew handelt oder um einen Football-Spieler an der Anspiellinie – das Joe Gibbs Human Performance Institute (JGHPI) will diese eine Frage beantworten: Bringt der Sportler seine Leistung so, dass er das angestrebte Ziel erreicht?
Um das herauszufinden, setzt das US-Institut auf Baumer-LXT-Industriekameras: eine leistungsstarke Bilderfassung, die hochauflösende Aufnahmen, Echtzeitleistung und effiziente Datenverarbeitung durch integrierte JPEG-Komprimierung miteinander verbindet. In der Hightech-Anlage in Charlotte, North Carolina, kommen fast 50 Kameras und 100 Kraftmessplatten zum Einsatz, um die genauen Bewegungen von Sportlern und die Kraftübertragung auf den Boden zu verfolgen. Die Hochgeschwindigkeitskameras von Baumer ermöglichen die Quantifizierung von Bewegungen, wie zum Beispiel die Überwachung der Position jedes Gelenks eines Sportlers. Hierzu werden die aufgenommenen 2D-Videos mit Computer-Vision-Algorithmen verarbeitet. Ursprünglich wurde JGHPI gegründet, um die Leistung der Boxencrew des NASCAR-Teams Joe Gibbs Racing in den USA zu optimieren. Und die Analyse von Boxenstopps ist nach wie vor ein zentrales Anliegen von JGHPI. Bei jedem Boxenstopp fallen stündlich etwa 20 Terabyte an Videodaten an. Die KI-gesteuerte Physik-Engine und die sportwissenschaftliche Echtzeit-Analyse-Pipeline von JGHPI verwandeln diese Rohdaten dann in dynamische Modelle, um die menschliche Bewegung und die ihr zugrunde liegende Mechanik besser zu verstehen.
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