Warum Autovimation der Exaktera-Gruppe beitrat
Im Gespräch mit inspect erläutert Peter Neuhaus die Beweggründe für den Verkauf von Autovimation an Exaktera. Im Vordergrund steht für ihn die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens durch stärkere internationale Vertriebsstrukturen und zusätzliche Marketingressourcen. Insgesamt ermögliche dies neue Produktideen durch die Kooperation mit anderen Firmen der Gruppe und eine breitere Marktabdeckung – bei gleichzeitigem Erhalt der operativen Eigenständigkeit. Ziel ist eine deutliche Skalierung von Umsatz, Teamgröße und globaler Präsenz in den kommenden Jahren.
David Löh, Chefredakteur der inspect

inspect: Was waren aus Ihrer Sicht die ausschlaggebenden Gründe für den Verkauf von Autovimation an Exaktera?
Peter Neuhaus: Als Ingenieur stand für mich immer die Produktentwicklung im Vordergrund, weniger der Vertrieb. Dafür haben wir uns ja nicht schlecht geschlagen. Ich bin jedoch überzeugt, dass wir den weltweiten Bedarf an unseren Produkten bislang nicht voll ausschöpfen und viele Anwender gar nicht wissen, dass wir weit mehr anbieten als „nur“ Kameraschutzgehäuse. Mit der Marketing-Power der Exaktera-Gruppe eröffnet sich uns nun die Chance, das nächste Level der Unternehmensentwicklung zu erreichen – etwas, wofür ich alleine deutlich länger gebraucht hätte. Die dafür nötigen 850 Produkte liegen ja längst im Regal.
Langfristig sind so kleine Firmen wie Autovimation auch nicht überlebensfähig. Man braucht eine gewisse kritische Masse heutzutage. Der Regulierungswahn, der Zoll-Irrsinn und immer höhere Aufwendungen für Staat, Bürokratie oder IT führt doch irgendwann zum Burnout der Gründer kleiner Firmen. Außerdem stehen wir nicht im Fokus der Politik. Da tut man sich doch leichter in einem Unternehmensverbund.
inspect: Warum ausgerechnet Exaktera? Was hat Sie an der Unternehmensgruppe überzeugt?
Weiterlesen mit kostenfreier Registrierung
Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle exklusiven Beiträge. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen Top-Meldungen aus der Automatisierung, Bildverarbeitung und Licht- und Lasertechnik im Industrieumfeld. Außerdem erhalten Sie regelmässig Zugriff auf unsere aktuellen E-Paper.
Meist gelesen

Opto-Doppelspitze setzt auf neue Strategie, Technik und operative Prozesse
Opto wird von Markus Riedi und Dr. Daniel Kraus als Doppelspitze geführt. Sie fokussieren auf Internationalisierung, strategische Partnerschaften und Unternehmensstruktur, um Wachstum und Skalierung zu fördern.

Intelligente Sensorik für mobile Maschinen
Wie Sensoren zukünftige Anforderungen in der mobilen Automation erfüllen

Effizienzsteigerung durch KI: Produktionsoptimierung und Bin Picking
Stand der KI im industriellen Umfeld

Digitales Vision-Messsystem für die Qualitätskontrolle in der Fertigung
Das QM-Fit-System ist ein Bildverarbeitungsmessgerät speziell für die schnelle und exakte Prüfung kleiner Bauteile. Es reduziert den Aufwand in der Qualitätssicherung und liefert reproduzierbare Ergebnisse.

Die Bahn auf dem Weg in die Wasserstoffmobilität
Die Zukunft der Bahn wird klimafreundlich: Wasserstoffzüge bieten leisen, sauberen und effizienten Betrieb und eröffnen auf nicht elektrifizierten Strecken nahezu emissionsfreie Alternativen zu Dieselfahrzeugen.








