Mehr Leistung, weniger Kabel, maximale Flexibilität
Hybrid-Rundsteckverbindungen bündeln Leistung, Signale und Ethernet
Bernd Lais, Technical Application Support

Wo bisher mehrere Steckverbindungen erforderlich waren, vereinen Hybridsteckverbinder Stromversorgung, Signalübertragung und Datenkommunikation in einer einzigen kompakten Schnittstelle. Klassische Anlagen mit unterschiedlichen Kabelsträngen und Stecksystemen lassen sich heute durch ein einziges System ersetzen. Daraus resultieren Vorteile hinsichtlich Montagezeit, Platzbedarf sowie Betriebssicherheit.
Seit rund zehn Jahren sind im M23-Bereich die ersten Hybridsteckverbinder auf dem Markt. Damals war die Auswahl an Hybridleitungen begrenzt und die im Vergleich zu klassischen Signal- und Leistungskonfektionen deutlich komplexere Hybridtechnik stellte Anwender vor Herausforderungen. Teilweise führten diese zu Skepsis gegenüber der neuen Verbindungstechnik. Heute ist diese Phase überwunden. Hybridsteckverbindungen zählen in vielen Bereichen zum Alltag.
Hummel konnte dabei auf langjährige Erfahrung im Leistungsbereich und auf Entwicklungen aus der Ethernet-Technik zurückgreifen, etwa den Gbit-fähigen Profinet-Steckverbinder. Heute stellt der Hersteller Lösungen zur Verfügung, die nicht nur den hohen Erwartungen des Marktes entsprechen, sondern diese in vielen Bereichen übertreffen. So sind Einsatztemperaturen bis 125 °C möglich, ergänzt um durchgängige UL-Zulassungen nach PVVA UL2237. Ein weiterer Vorteil liegt in vollintegrierten Steckverbindungen für die direkte Leiterplattenanbindung. Aufwendige Litzenkonfektionen können dadurch entfallen. Aus dieser Kombination von Praxisnähe und technischer Weiterentwicklung ist ein Portfolio entstanden, das sich erfolgreich in vielen Anwendungen bewährt hat.
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