25 Jahre Machine Vision: von Pixeln zur KI-getriebenen Zukunft
Wie Produktions- und Inspektionsprozesse von Machine-Vision-Software profitieren
Dr. Maximilian Lückenhaus, Director Marketing und Business Development bei MVTec Software

Die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) hat in den vergangenen 25 Jahren eine beispiellose Entwicklung durchlaufen. Dr. Maximilian Lückenhaus, Director Marketing und Business Development bei MVTec Software, lässt das vergangene Vierteljahrhundert Revue passieren und wagt einen Blick in die zukünftige Entwicklung von Machine-Vision-Software.
Die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) hat sich heute als ein zentrales Verfahren für die Automatisierung und Optimierung von Wertschöpfungsprozessen im Industrieumfeld etabliert. Als „Auge der Produktion“ versetzt die Technologie Maschinen und Roboter in die Lage, alle denkbaren Objekte entlang der gesamten Prozesskette zu erkennen. Dies ebnet den Weg für verschiedene Anwendungen wie das automatisierte Handling von Bauteilen, die präzise Positionierung von Werkstücken oder die verlässliche und schnelle Inspektion von Produkten im Rahmen der Qualitätssicherung.
Insbesondere software-seitig hat sich die industrielle Bildverarbeitung wie kaum eine andere Industrietechnologie in den vergangenen 25 Jahren in atemberaubendem Tempo weiterentwickelt. Zuvor, in den 1990er Jahren, beschränkte sich Bildverarbeitungssoftware auf ganz spezielle Anwendungsfälle. Dies resultierte vor allem aus der damals noch sehr begrenzten Hardware-Performance. So waren die gängigen Industrie-PCs in jener Zeit noch nicht in der Lage, anspruchsvolle Machine-Vision-Algorithmen zu verarbeiten. Auch kamen zur Jahrtausendwende gerade die ersten industrietauglichen Kameras mit digitaler Technik auf den Markt. Die zunehmende Performance der Hardware war eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung noch leistungsfähigerer Machine-Vision-Software und bereitete schließlich den Weg für neue Anwendungen.
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