Federkraftbremse für fahrerlose Agrarroboter
Die Federkraftbremsen eines Bremsenspezailisten findet man nun auch in den fahrerlosen Agrarrobotern des dänischen Herstellers FarmDroid. Durch ihre gekapselte Bauweise halten sie den rauen Umweltbedingungen in der Landwirtschaft stand.
Der Agrarroboter FarmDroid deckt mehrere Trends gleichzeitig ab: Industrie 4.0, biologische Landwirtschaft und erneuerbare Energien. Das Fahrzeug wird komplett über ein Solarpanel autark mit Strom versorgt und kann grundsätzlich 24/7 arbeiten. Durch satelitengesteuertes GPS und den fahrerlosen Betrieb ändert sich die Arbeitswelt für den Landwirt und er wird zum Roboterprogrammierer: Jedes Saatkorn wird zentimetergenau und nachverfolgbar auf dem Feld platziert – das bedeutet, dass der FarmDroid im Anschluss auch selbständig Unkraut jäten kann, ohne die Pflanzen dabei zu beschädigen. Dies spart Arbeitskräfte und macht Unkrautvernichter auf den Feldern unnötig.


„Wir sind uns sicher, dass der Ansatz von FarmDroid die Landwirtschaft nachhaltig verändern wird“, so Marco Vollrath, Sales Manager bei Kendrion Intorq in Aerzen. „In diesem Fall hatten wir die richtige Bremse bereits im Produktportfolio und konnten dem Kunden durch kleine Anpassungen die perfekte Lösung anbieten. Bei speziellen Anforderungen unserer Kunden, auch für ähnliche zukunftsorientierte Projekte, erarbeiten wir gern individuelle Lösungen. Auf Basis unserer umfangreichen Produktplattform garantieren wir kurze Entwicklungszeiten bezüglich der Anpassung. Das Ergebnis: schnelle Lieferung erster Prototyenbremsen und somit auch kurze Entwicklungszeiten beim Kunden.“
Wechselnde klimatische Bedingungen als Herausforderung
Beim FarmDroid FD20 galt es, bei der Wahl der Bremse vor allem die wechselnden klimatischen Bedingungen und den hohen Staubanteil auf den Feldern zu berücksichtigen. Die gekapselte Federkraftbremse Intorq BFK470 kann diese Anforderungen erfüllen: Zusätzlich zur hohen Schutzart IP66 kann sie mit ihrer lackiergerechten Konstruktion auch den Korrosionsschutz des Antriebs unterstützen. Die sieben Baugrößen sind in Bremsmomenten von zwei bis 370 Nm und Spannungen von 20 bis 290 V fein abgestuft in einem Baukastensystem frei kombinierbar. Unter anderem können Kunden zwischen verschiedenen Bremsmomenten, Reibbelag-Qualitäten sowie Anschlussspannungen und Kabellängen pro Baugröße wählen. Die Bremsen zeichnen sich durch eine kompakte Bauform, Robustheit gegen anspruchsvolle Bedingungen sowie die Einhaltung enger Momenten-Toleranzen aus. Ihre Eignung für Temperaturen bis -40 °C hat die Intorq BFK470 in der Ausführung als Cold-Climate-Version (CCV) bewiesen. Alle Baugrößen sind in den gängigen Standardspannungen schnell und auch in geringen Stückzahlen lieferbar.
„Wir sind stolz darauf, mit unserer Bremsentechnologie zu einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Landwirtschaft beitragen zu können“, so Marco Vollrath. „Gerade in aufstrebenden Bereichen wie FTS, Robotik und Agrarindustrie können wir unsere Anwendungsexpertise ausspielen.“ In diesen Branchen werden besonders robuste und kompakte Bremsen benötigt, die individuell an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst sind und über ihre gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig stoppen. Kendrion kann durch agile Prozesse schnell und flexibel agieren – dabei hilft auch das Baukastensystem, mit dem sich Bremsen anwendungsspezifisch zusammenstellen lassen – und das weltweit.
Anbieter
Kendrion Kuhnke Automation GmbHLütjenburger Straße 101
23714 Malente
Deutschland
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