Durchfahrt durch die Röntgenanlage
Hochenergie-Computertomographiesystem für großvolumige Objekte
Michal Salamon, Gruppenleiter Hochenergie-Röntgensysteme am Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT des Fraunhofer IIS

Mit dem Computertomographiesystem Gianteye ist es jetzt möglich, großvolumige Objekte in horizontaler Ausrichtung mit hoher Röntgenenergie von 9 MeV zu untersuchen. Auflösungen bis zu 200 µm sind dabei möglich. Das Prüfsystem kann für die Untersuchung von Flugzeugtriebwerken oder für die Analyse von Batteriemodulen in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden.
Die zweidimensionale Röntgendurchstrahlungsprüfung ermöglichte es, Leichtmetallräder und -fahrwerkskomponenten flächendeckend auf die Straße zu bringen. Heute ist es die dreidimensionale Computertomographie (CT), die die Transformation des Automobils vorantreibt. Auch bei der Herstellung und Qualitätssicherung von Batteriezellen spielt die CT eine wichtige Rolle. Bei den neuen Zellgenerationen verlässt keine Zelle das Werk ohne mittels CT geprüft worden zu sein. Die CT-Systeme halten Einzug in die Fertigung: Die komplexer werdenden Produkteigenschaften, gepaart mit immer kürzer werdenden Entwicklungszyklen und neuen Herstellungsverfahren, führen den Anspruch einer fehlerfreien Produktion an seine Grenzen. Gewinner sind die Hersteller, die über moderne Verfahren die Produktqualität absichern.
Weiterlesen mit Login
Noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle exklusiven Beiträge. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen Top-Meldungen aus der Automatisierung, Bildverarbeitung und Licht- und Lasertechnik im Industrieumfeld. Außerdem erhalten Sie regelmässig Zugriff auf unsere aktuellen E-Paper.
RegistrierenAnbieter
Fraunhofer Geschäftsbereich VisionFlugplatzstraße 75
90768 Fürth
Deutschland
Meist gelesen

Wie klassische KI-Systeme intelligenter werden
Vom maschinellen Sehen zur maschinellen Wahrnehmung

Warum Logistik über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz müssen gleichzeitig gelingen – in einer Zeit, in der Kosten steigen und Ressourcen knapp sind. Logistik entscheidet damit über Tempo, Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

Humanoide Roboter erreichen den Mittelstand
Sinkende Kosten, schnelle Einsatzbereitschaft und steigende Flexibilität eröffnen neue Anwendungen jenseits klassischer Insellösungen.

Chatbots für tote, gefährdete und ausgestorbene Sprachen
Möglichkeiten und Grenzen generativer KI für die Weiterbildung.

Sind KIs Jobkiller? Nö! Aber gehypte CEOs vielleicht schon
Die tatsächlichen Produktivitätsgewinne heutiger KIs sind begrenzt. Die eigentliche Gefahr liegt weniger in der Technik als in gehypten Managern. Ein Kommentar.







