Daten verstehen und für sich nutzen
Wenn Maschinen ausfallen, Gasflaschen leer sind oder Netze im Verborgenen Energie verlieren, wird es für Betreiber industrieller Anlagen teuer. Doch was bislang oft erst im Notfall sichtbar wurde, lässt sich heute mit dem Industrial Internet of Things vorhersehen und steuern.
Daniel Trommer, Executive Vice President IIoT & Systems

Die industrielle Welt steht an einem Wendepunkt und zugleich unter enormem Druck. Durch die Energie- und Rohstoffwende, den Digitalisierungsschub und einen immer spürbareren Fachkräftemangel müssen Betreiber kritischer Anlagen neue Wege finden, den Betrieb zu sichern und effizienter zu gestalten sowie die Wartung gezielt zu steuern. Produktionsstillstand, Sicherheitsrisiken und steigende Kosten kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Transparenz und Effizienz über gesamte Wertschöpfungsketten hinweg.
Das Industrial Internet of Things (IIoT) entwickelt sich vor diesem Hintergrund zu einem wichtigen Faktor für industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Denn IIoT macht Datenströme nutzbar, wo sie entstehen, und verwandelt sie in handfeste Mehrwerte: höhere Anlagenverfügbarkeit, geringere Betriebskosten, nachhaltigere Prozesse.
„IIoT ist einer der stärksten Hebel, um Geschäftsmodelle zukunftsfähig zu machen. Denn Unternehmen können mit diesen Technologien ihre Prozesse durchgehend transparent gestalten, ihre Widerstandskraft erhöhen und Innovation signifikant beschleunigen“, ist Daniel Trommer, Executive Vice President IIoT & Systems bei Wika, überzeugt.
Wie das konkret aussieht, zeigen die folgenden Anwendungsbereiche – von rotierenden Maschinen über Gasflaschen- und Tanküberwachung bis hin zu Fernwärmenetzen, Öl- und Gasbohrungen und Hochspannungsschaltanlagen. Hierfür bietet Wika intelligente, ganzheitliche IIoT-Lösungen, die Sensorik, Konnektivität und Auswertung via Dashboard verbinden. Sie verhindern Stillstand, senken Kosten und machen Nachhaltigkeit messbar.
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