3D-Sensor scannt 1,7 Millionen Pins pro Tag
Steckerkontrolle in der Elektroautoproduktion
Nina Claaßen, Head of Marketing bei AT Sensors

Eine neue Bildverarbeitungslösung ermöglicht die hochgenaue Prüfung von Elektroniksteckern – täglich über 1,7 Millionen Pins. Dual-Head-3D-Sensorik verhindert Schattenbildung und sorgt für zuverlässige Qualität und wenig Ausschuss.
In den letzten Jahren hat sich die Automobilindustrie rasant weiterentwickelt. Heutzutage ist nahezu jede Funktion in einem Fahrzeug elektronisch gesteuert, von der Fensterbedienung bis zur automatischen Lichtsteuerung. Besonders die Elektromobilität spielt eine immer wichtigere Rolle: In großen Märkten wie China machen Elektrofahrzeuge inzwischen rund 55 Prozent der verkauften Autos aus, was den rasant wachsenden Übergang zur Elektromobilität unterstreicht. Auch in Deutschland liegt der Anteil von E-Autos inzwischen bei etwa 18 Prozent, ein signifikanter Anstieg, der die zunehmende Akzeptanz und Verbreitung dieser Technologie verdeutlicht. Diese technologische Evolution hat zu einer steigenden Nachfrage nach hochpräzisen Elektroniksteckern geführt, die als Rückgrat der Fahrzeugsteuerung fungieren. Ein modernes Auto enthält bis zu 5.000 solcher Stecker, die insgesamt etwa 100.000 Pins umfassen. Diese Verbindungen sind essenziell für die Funktionalität von Fahrzeugen, insbesondere im Bereich der Elektronik und Automatisierung. Jeder dieser Pins muss daher vor der Installation einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen werden. Denn schon ein einziger defekter Pin kann zum Ausfall des gesamten elektronischen Systems führen.
Hier setzt die Expertise von Aku Automation aus Baden-Württemberg an. Als Systemintegrator für Bildverarbeitungslösungen hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit AT Sensors eine Applikation entwickelt, die eine präzise Prüfung der Pins ermöglicht. Diese erfolgt im Dauerbetrieb an bis zu 40 Maschinen gleichzeitig, wodurch täglich mehr als 1,7 Millionen Pins überprüft werden können.
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