Oberflächenanalyse für Hypotubes
Kleine Strukturen, wie bei Hypotubes in der Medizin, erfordern präzise Messsysteme. Fehlerhafte Schnitte oder Bohrungen können gravierende Folgen haben. 3D-Messtechnologien erfassen solche Details zuverlässig.

Lasergeschnittene Hypotubes sind aus der Medizintechnik nicht mehr wegzudenken. Die filigranen Strukturen der extrem dünnen Metallröhrchen ermöglichen minimalinvasive Eingriffe – etwa bei der Katheterablation, dem Einsetzen von Stents oder bei neurovaskulären Verfahren. Hypotubes verfügen über feine Schnitte und Bohrungen, die ihnen Flexibilität und Funktionalität verleihen. Um deren Geometrie zuverlässig zu prüfen, muss die Messauflösung im einstelligen Mikrometerbereich liegen. Daher braucht man mindestens eine Auflösung von 3 bis 10 Mikrometern. Nur so lassen sich auch minimale Abweichungen sicher identifizieren.
2D oder 3D – eine grundsätzliche Entscheidung
Zwar sind 2D-Messsysteme weit verbreitet und schnell einsetzbar, doch sie stoßen bei komplexen, dreidimensionalen Strukturen an ihre Grenzen. Gerade bei zylindrischen Hypotubes, deren Oberfläche sich durch die Krümmung schwerer fokussieren lässt, ist die Wahl eines 3D-Messsystems in der Regel unumgänglich. Es bildet nicht nur Neigungen besser ab, sondern analysiert auch die räumliche Struktur. Denn die dünnen Röhrchen sind keine flachen Werkstücke, sondern komplex geformte, oftmals mehrlagige Strukturen mit variabler Wandstärke. Entsprechend muss die Messtechnik in der Lage sein, sich flexibel an Geometrie und Materialverhalten anzupassen – und dabei reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. 3D-Systeme leisten genau das: Sie erfassen nicht nur die X- und Y-Koordinaten, sondern auch die Höheninformation (Z-Achse).
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