MID sichert unverfälschtes Geschmackserlebnis
Flexible Abfülltechnik und präzise Messtechnik garantieren hohe
Bierqualität bei der Abfüllung in Einweg- und Mehrweg-KEGs
Tim Schrodt, Industriemanager Lebensmittel

Die Brauerei Riegele setzt auf moderne Messtechnik und ein Food-Safety-Konzept, um Bier sicher in Einweg-KEGs für den hygienischen Export abzufüllen. Diese druckbeständigen Kunststoff- oder Metallfässer sind ideal für den einmaligen, sicheren Transport über weite Strecken.
Bier besteht aus wenigen Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Doch der Herstellungsprozess ist alles andere als simpel. Jede Phase – vom Maischen über das Gären bis zur Reifung – erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Am Ende steht ein sensibles Produkt, das leicht auf äußere Einflüsse reagiert. Für den Braumeister ist es daher oberstes Ziel, das fertige Bier in gleichbleibend hoher Qualität beim Kunden auszuliefern – unverfälscht im Geschmack, frei von Verunreinigungen und mikrobiologisch unbedenklich. Schon kleinste Rückstände von Reinigungsmitteln oder eine unzureichende Filtration können das Produkt ungenießbar machen. Im schlimmsten Fall drohen teure Rückrufaktionen und langfristiger Vertrauensverlust in die Marke.
Umso wichtiger ist ein zuverlässiges Zusammenspiel aller Anlagenkomponenten – und eine Messtechnik, die mit hoher Präzision arbeitet und potenzielle Fehler sofort erkennt. Die Brauerei Riegele, seit 1386 in Familienbesitz und im Herzen Augsburgs gelegen, steht für gelebte Brautradition und regionale Verwurzelung. Inzwischen aber wächst auch die Nachfrage aus dem Ausland. „Das verdanken wir vor allem unseren langjährigen Partnern – und deren Weiterempfehlung“, so Frank Müller, erster Braumeister bei Riegele. Doch mit dem Erfolg auf internationalen Märkten kamen neue Herausforderungen: Für den Export sind klassische Mehrweg-KEGs (aus dem Englischen „keg“ = kleines Fass) logistisch und wirtschaftlich kaum sinnvoll. Leere Fässer zu retournieren ist teuer, aufwendig und nicht nachhaltig. Die Lösung: Einweg-KEGs, die nach dem Gebrauch entsorgt oder recycelt werden können. Hierfür braucht es eine ebenso zuverlässige Abfüllung wie bei Mehrweg-Systemen – am besten mit einer Maschine, die beides beherrscht.
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