Einfache Installation und Bedienung von Roboterkomponenten


Erst durch die entsprechende Peripherie wie Greifer & Co. können Roboter ihre Handlingsaufgaben ausführen. Doch die daran gestellten Anforderungen sind hoch: passgenau und einfach zu installieren sollen sie sein und eine einfache Bedienung und Inbetriebnahme wird ebenfalls gefordert.
„Kleiner, sensibler, kooperativer – der Roboter-Boom geht weiter“, schreibt Axel Höper vom Handelsblatt anlässlich der Automatica in München. Und er hat Recht, die sogenannten Cobots (Collaborative Robots) – Robotermodelle, die für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) geeignet sind – halten mehr und mehr Einzug in die Industrie und werden hier schon als die Zukunft der Automatisierung gehandelt. Neben einer Funktion als Datensammler, die bei Bedarf in Echtzeit alle relevanten Informationen an IT-Systeme zur Verarbeitung weiterleiten können, werden die Cobots vor allem bei immer wiederkehrenden oder gefährlichen Tätigkeiten als Assistenten eingesetzt. Im Gegensatz zu den schnellen und starken, aber unsensiblen Industrierobotern, die aus Sicherheitsgründen durch Zellen und Schutzzäune vom Menschen getrennt werden, arbeiten kollaborative Roboter diesem ergonomisch zu. Weil auf eine räumliche Abgrenzung verzichtet werden kann, ist der Kollaborationsroboter (MRK) zudem flexibel an beliebigen Stellen in der Fertigung einsetzbar. Während die Cobots schon einige Zeit auf dem Markt sind, existiert deren Peripherie wie Greifer und Zubehör noch nicht so lange.
Doch erst ergänzt um die Peripherie wird ein kollaborierender Roboterarm zur Komplettlösung, die auf individuelle Produktionsaufgaben oder Kundenbedürfnisse zugeschnittenen ist. Die Roboterperipherie, die zu einem Robotersystem gehört, muss dabei passgenau sein und gesetzliche Vorgaben einhalten. Nachdem lange Zeit keine entsprechend sichere Peripherie, sprich Greifer, Software und sonstiges Zubehör, verfügbar waren und Anwender sich zum Beispiel mit individuell konstruierten Greifern behalfen, brachte die Zimmer Group bereits im Jahr 2016 als einer der ersten Hersteller MRK-fähige Greifer auf den Markt. Heute zählt die Zimmer Group zu den weltweit führenden Herstellern von Komponenten für die Mensch-Roboter-Kollaboration.
Einfache Bedienung aller Roboter möglich
Die Bedienung und Installation der Roboterkomponenten der Zimmer Group ist einfach wie flexibel. Für den Zugriff gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Entweder über die zentrale Steuerung oder über das HMI, eine von der Zimmer Group entwickelte Bedienoberfläche für die Interaktion zwischen Mensch und Roboter. Das HMI gibt mit seiner einfach zu bedienenden Oberfläche den Nutzern die maximale Flexibilität bei der Erstellung, Speicherung und Wiederherstellung von Geräteparametern und unterstützt sie zudem bei der Diagnose und der vorbeugenden Wartung.
Bei Zimmer-Komponenten, die an Robotern von Universal Robots oder von Yaskawa eingesetzt werden, ist die Ansteuerung per HMI bereits in die Bedienoberfläche des Roboters integriert – eine Funktion, die grundsätzlich auch bei den Robotern anderer Hersteller realisiert werden kann.
Durch diese Integration können die Zimmer-Komponenten direkt über die Bedienoberfläche des Roboter-Bedienpanels eingerichtet werden. Sie sind damit gut in den Programmablauf des Roboters eingebunden, ohne dass eine externe SPS-Steuerung benötigt würde. Dennoch kann der Anwender mit diesem passgenauen Gesamtsystem das komplette IO-Link-Greifer-Portfolio der Zimmer Group ansteuern und die pneumatischen, elektrischen, servoelektrischen und digitalen Komponenten der Zimmer Group an beliebigen Robotern nutzen.
Anwendungsprofile erstellen und verwalten
Das HMI verleiht dem Nutzer die maximale Flexibilität bei der Erstellung und Verwaltung der Anwendungsprofile für die verschiedenen Greif- und Handhabungskomponenten. Sie ermöglicht auch eine unkomplizierte Anpassung, Speicherung und Wiederherstellung von Geräteparametern wie Greifkräften oder Verfahrgeschwindigkeiten. Das Zusammenspiel von Robotern und Handhabungskomponenten wird dadurch erheblich vereinfacht.
Eine Komponente ist damit in wenigen Minuten komplette implementiert und in Betrieb genommen. Zudem wird auch die systematische Überwachung der eingesetzten Komponenten (Condition Monitoring) und ihre vorbeugende Wartung (Predictive Maintenance) möglich.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Kombination von Komponenten der Zimmer Group mit der Zimmer-HMI ermöglicht an den Robotern vieler Hersteller eine einfache Integration der Komponenten sowie einen intuitiven Betrieb mit maximaler Performance.
Anbieter
Zimmer GroupIm Salmenkopf 5
77866 Rheinau
Deutschland
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