Die Zukunft der Intralogistik
Die Intralogistik befindet sich im Wandel: Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt, während gleichzeitig neue Konzepte und Technologien entstehen
Friederike Schmidt, Press Communications

Die Intralogistik zählt in Deutschland zum drittgrößten Wirtschaftszweig, ähnlich ist es in EU-Staaten wie Italien, Frankreich oder Tschechien. Global betrachtet ist der Raum Asia-Pacific die derzeit am stärksten wachsende Region im Fracht- und Intralogistikmarkt. Die Branche ist von zentraler Bedeutung für unseren Alltag, für sämtliche Industrien sowie für zahlreiche Dienstleistungen. Ohne einen verlässlichen Fluss von Rohstoffen, Waren und Informationen kommen Produktion, Kommunikation und Handel zum Erliegen.
Dennoch rückt sie meist erst dann ins öffentliche Bewusstsein, wenn Störungen auftreten, etwa wenn ein Containerschiff den Suezkanal blockiert, pandemiebedingte Maßnahmen die Arbeit in Lagern verlangsamen oder ein Streik im Zuge des Brexit den Warenverkehr zum Stillstand bringt. Künftig könnte die Ursache jedoch eine andere sein: Gerade in der Intralogistik verschärft sich der Mangel an Fach- und Arbeitskräften. Die Folgen wären gravierend, denn ohne Personal gibt es keine funktionierenden Material- und Warenflüsse.
Demografischer Wandel fordert neue Lösungen
Das wird auch bei Lapp, einem der führenden Anbieter von integrierten Lösungen und Markenprodukten im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnik, sichtbar: „Wir bemerken in der gesamten EU einen immer akuteren Fachkräftemangel, inzwischen auch Arbeitskräftemangel. Davon stark betroffen ist gerade der Bereich Intralogistik“, so Wilma Kauke, Global HR Director & CPO EMEA bei Lapp. „Hier sind smarte Lösungen gefragt, denn die Auswirkungen können bei Lapp, wie bei jedem anderen Unternehmen enorm sein. Da sprechen wir von steigenden Personalkosten, aber auch von erhöhter Arbeitsbelastung der Belegschaft. Ganz zu schweigen von den Konsequenzen, die das für Endkunden haben könnte. Allesamt Punkte, an denen wir schnellstmöglich ansetzen müssen.“ Denn, wenn die Baby-Boomer-Generation in den kommenden Jahren in Rente geht, wird sich die Situation weiter verschärfen.
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