Kompakte, gekühlte SWIR-Kamera
Balluff entwickelte die kompakteste gekühlte SWIR-Kamera der Welt. Die Kühlung des Sensors erfolgt über ein Peltier-Element, und die entstehende Wärme wird direkt an das Gehäuse abgegeben.

Mit den neuen gekühlten SWIR‑Sensoren in Auflösungen von 1,3 bis 5,3 MP setzt Balluff einen Meilenstein. Ein gekühlter SWIR‑Sensor ist in einem kompakten 40 x 40 x 77,4 mm Gehäuse verbaut – vollständig ohne Lüfter. Herzstück der Entwicklung ist eine optimierte Wärmeübertragung der Elektronik an das Gehäuse, sodass die entstehende Wärme schnell an die Umgebung abgegeben werden kann.
Eine passgenaue Kühlplatte, die speziell für die SWIR‑Kameras entwickelt wurde, wird an der Kamera montiert und führt die Wärme dort ab, wo sie entsteht. Ein wesentlicher Vorteil ist die kompakte, passgenaue Bauform: Die Kühlplatte kann ober‑ oder unterhalb der Kamera montiert werden, benötigt kaum zusätzlichen Bauraum und erlaubt die Integration weiterer Montageplatten. Damit eignet sich das System ideal für enge Einbausituationen.
Das Ergebnis ist ein platzsparender, geschlossener Kühlkreislauf ohne störende Luftverwirbelungen – ideal für sensible Anwendungen. Bei einem auf unter 15 °C heruntergekühlten Sensor kann die Kühlplatte so viel Wärme abführen, dass die Kamera selbst nur etwa 10 °C wärmer ist als die Umgebungstemperatur von 20 °C. Die kompakte Kühlplatte temperiert Sensor und Prozessor gleichzeitig – wahlweise über Luft oder Wasser – und arbeitet vollständig lüfterlos. Dadurch entstehen keine Luftströme, keine potenziellen Lüfterausfälle, und die Kamera bleibt langfristig zuverlässig. Sollte das Kühlsystem nicht ordnungsgemäß funktionieren, schaltet die Kamera zum Selbstschutz bei 70 °C automatisch ab.













