Zebra Technologies beteiligt sich an Apera AI
Ziel ist es, Roboter in dynamischen, unstrukturierten Fertigungsumgebungen zu befähigen, Objekte in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und zu handhaben

Zebra Technologies hat über seine Venture-Capital-Einheit Zebra Ventures eine strategische Beteiligung an Apera AI bekanntgegeben. Apera entwickelt 4D-Vision-Systeme für Industrieroboter, die als Grundlage für Physical AI dienen. Ziel ist es, Roboter in dynamischen, unstrukturierten Fertigungsumgebungen zu befähigen, Objekte in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und zu handhaben.
Das System kombiniert lichtunempfindliche Stereovision mit KI-Modellen, um komplexe Bauteile zuverlässig zu lokalisieren und zu identifizieren. Es passt sich wechselnden Behältern, variablen Lichtverhältnissen, abgenutzten Greifern und anspruchsvollen Geometrien an. Dadurch lassen sich auch transparente, glänzende oder überlappende Teile greifen. Die Bildverarbeitung wird in virtuellen Simulationsumgebungen trainiert und ist auf schnelllebige, unstrukturierte Produktionslinien ausgelegt.
Zebra integriert die Technologie in sein Connected-Factory-Framework, das bereits KI- und 3D-Bildverarbeitungslösungen, unter anderem von Photoneo, umfasst. Apera will mit der Finanzierung skalierbare Implementierungen mit geringem Integrationsaufwand ermöglichen und so den Automatisierungsgrad in komplexen Fertigungsumgebungen erhöhen.










