Ingenieurarbeitsmarkt in Süddeutschland
Fachkräftemangel trotz steigender Arbeitslosigkeit

Der aktuelle VDI-/IW-Ingenieurmonitor für das dritte Quartal 2025 beleuchtet die Herausforderungen des Ingenieurarbeitsmarktes in Süddeutschland. Trotz einer Zunahme der Arbeitslosigkeit in Ingenieur- und IT-Berufen bleibt der Fachkräftemangel bestehen, insbesondere in Regionen wie München, wo ausländische Fachkräfte die Engpässe abmildern. Im dritten Quartal 2025 waren bundesweit durchschnittlich 57.519 Ingenieure und IT-Fachkräfte arbeitslos, während Bayern und Baden-Württemberg 31,9 Prozent aller offenen Stellen stellten.
Die Engpasskennziffer lag bundesweit bei 173 offenen Stellen pro 100 Arbeitslose, in Sachsen-Anhalt und Thüringen sogar bei 259. Von 2012 bis 2025 stieg die Zahl der ausländischen Ingenieure von 6,0 auf 11,4 Prozent. Besonders der Großraum München zeigt mit einem hohen Anteil ausländischer Fachkräfte, wie Integration zur Fachkräftesicherung beiträgt. Die Bundesregierung plant Maßnahmen wie eine Work-and-Stay-Agentur, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.












