Werkserweiterung bei Hummel in Denzlingen mit Fokus auf Ressourceneffizienz
Das Unternehmen plant eine umfangreiche Werkserweiterung am Stammsitz in Denzlingen und hat nach Abschluss der Planungsphase den Bauantrag eingereicht

Das Investitionsvolumen beträgt rund 35 Mio. Euro. Vorgesehen sind zwei Neubauten sowie die Ausstattung des Gesamtwerks mit einer Anlage zur Rückgewinnung und Aufbereitung von Betriebsstoffen. Dabei wird das für die Metallbearbeitung eingesetzte Schmier- und Kühlöl aus der Abluft zurückgewonnen, aufbereitet und erneut genutzt, wodurch sich jährlich etwa 1.000 Liter Schmieröl einsparen lassen.
Eine der neuen Hallen soll ab 2027 eine Anlage für die galvanische Vernickelung mit Wärme- und Abwasserrückgewinnung aufnehmen. Zudem werden Dreherei und Fräserei vom bisherigen Standort Waldkirch nach Denzlingen verlagert, um die Fertigung an einem modernen Produktionsstandort zu bündeln. Der Baubeginn für die rund 6.500 m² umfassenden Erweiterungsbauten ist für August 2026 vorgesehen und zielt auf eine langfristige Stärkung der Produktionsinfrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit.













