10.09.2025 • News

Vertrauensaufbau durch Avatare

Der Einsatz von Avataren bei autonomen Ultraschalluntersuchungen reduziert Stress und stärkt das Vertrauen in die Technologie.

Bild / Image: TUM
Bild / Image: TUM

Forschungen der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Nassir Navab zeigen, dass ein virtueller Agent während der Untersuchung Fragen in verschiedenen Sprachen beantwortet und den Prozess menschlicher gestaltet. Mit Hilfe von VR-Brillen erleben die Anwenderinnen und Anwender den Avatar, der den Ultraschallkopf führt und kommuniziert.

Studien mit Probanden zeigten, dass die Herzfrequenzvariabilität, ein Stressindikator, in virtuellen Szenarien deutlich niedriger war als in rein realen Umgebungen. Besonders das Szenario mit einem Avatar in realem Umfeld wurde als am vertrauenswürdigsten empfunden. Die Technologie nutzt ein Sprachmodell, das nicht nur verschiedene Sprachen, sondern auch regionale Akzente beherrscht, um eine personalisierte und stressfreie Erfahrung zu ermöglichen.

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Technische Universität München

Lichtenbergstr. 4
85748 Garching
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