04.02.2026 • News

TUM entwickelt ersten europäischen KI-Chip in 7-nm-Technologie

Unter der Leitung von Prof. Hussam Amrouch entstand der neuromorphe Chip basierend auf TSMC-Standards

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In der TUM ist der erste universitäre KI-Chip entstanden. Im Bild: Prof. Hussam Amrouch neben seinem KI-Chip (in 2000-facher Vergrößerung).
© TUM

Ab 2028 sollen jährlich mindestens drei neue Designs von der European Semiconductor Manufacturing Company in Dresden produziert werden. Die lokale Datenverarbeitung der Chips schützt die Privatsphäre und bietet Cybersicherheit. Die auf RISC-V basierenden Chips sind für spezifische Aufgaben optimierbar, was sie effizienter als Alleskönner macht. Sie könnten in Gesundheitsanwendungen oder Quantencomputing eingesetzt werden. 

Die Entwicklung in Deutschland stärkt die technologische Unabhängigkeit Europas und reduziert die Abhängigkeit von Asien und den USA. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonen die Bedeutung dieser Innovation für das bayerische Halbleiter-Ökosystem. TUM-Präsident Thomas Hofmann sieht darin einen Schritt zur technologischen Selbstbestimmung Europas.

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