22.05.2026 • Fachbeiträge

Standard, Sonderanfertigung oder Hybrid? Das richtige Fixierkonzept

Entscheidungskriterien für wirtschaftliche und prozessoptimierte Messfixierungen

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Hybrid-Lösung als Sonderspannvorrichtung, um den Prüfling in X, Y, und Z sowie in der Dreh­position exakt auszurichten, sicher zu halten sowie nach Wegklappen der Anschläge komplett frei zugänglich zu haben. Die Hybridlösung besteht zu ca. 70 Prozent aus Standardkomponenten der Serienfertigung von DK Fixiersysteme.
© DK Fixiersysteme

Ob modulare Standard-Fixierelemente, präzise Sondervorrichtungen oder eine intelligente Kombination aus beiden: Die Wahl des richtigen Fixierkonzepts beeinflusst Kosten, Durchlaufzeit und Prozesssicherheit maßgeblich. Der Beitrag zeigt, wann welcher Ansatz sinnvoll ist – und warum Hybrid-Lösungen oft den effizientesten Weg darstellen.

Schnell verfügbare Standard-Fixier­elemente aus dem Baukastensystem einsetzen oder lieber eine maßgeschneiderte Sondervorrichtung entwickeln, die optimal auf Teile und Prozess abgestimmt ist? Diese Entscheidung sollte nicht vorschnell getroffen werden. Idealerweise wird sie gemeinsam mit einem Spezialisten für Messfixiersysteme im Detail besprochen. Denn grundsätzlich ist oft beides möglich. Und hier eröffnet sich die dritte Möglichkeit: der Hybrid-Ansatz. Nur wer Standard- und Sonderlösungen wirklich beherrscht, kann diese Kombination erfolgreich nutzen – oft der Königsweg, die effizienteste und direkteste Lösung für die Aufgabe.

Standard-Fixierelemente

  • Sinnvoll, wenn ein großes Herstellprogramm über verschiedene Messtechnologien hinweg verfügbar ist und die Module smart kombinierbar sind.
  • Die Einzelmodule sind kostengünstig und schnell lieferbar.
  • Mit Basis-, Aufbau- und Spannelementen sowie passendem Zubehör lassen sich diese Module flexibel zu einer Gesamtlösung kombinieren.

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Sonder-Spannvorrichtung in zwei Größen für die Aufspannung von insgesamt 17 unterschiedlichen Prüflingen (Bild zeigt einen Dummy)
© DK Fixiersysteme

Sondervorrichtungen

  • Werden präzise an die Anforderungen des Prüflings und des Prozesses angepasst.
  • Optimieren den Prüfprozess in allen relevanten Aspekten.
  • Erzeugen jedoch höhere Kosten und erfordern längere Vorlaufzeiten.

Hybrid-Lösungen

  • Nutzen Standardkomponenten, um Sondervorrichtungen wirtschaftlicher zu gestalten.
  • Ein großes Baukastensystem ermöglicht so kostengünstigere und schnellere Sonderlösungen, ohne Abstriche bei der Prozessoptimierung.

Karl Holzer, Geschäftsführer von DK Fixiersysteme bringt es auf den Punkt: „Eine Vorrichtung ist dann überlegen, wenn sie die ökonomischen Vorteile der Standardisierung dort nutzt, wo keine Differenzierung erforderlich ist, und gleichzeitig die technologische Überlegenheit von Sonderteilen dort einsetzt, wo sie einen echten Mehrwert bietet.“

Kurz gesagt: Man muss 1. Standard und 2. Sonderanfertigungen beherrschen, um 3. Hybrid-Lösungen anbieten zu können. Mit über 1.000 Standardartikeln und mehr als 1.500 erfolgreich realisierten Sondervorrichtungen deckt das Unternehmen die gesamte Bandbreite der Messtechnik ab – von Koordinatenmessgerät (KMG) über optische Systeme, Multisensor- und Oberflächen-/Konturmessung, CT, 3D-Scanning bis zu Machine Vision.

Anbieter

dk FIXIERSYSTEME GmbH & Co. KG

Untere Breite 7
72144 Dußlingen
Deutschland

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