Marcel Lewke erhält den Eugen-Hartmann-Preis 2026
Marcel Lewke erhält den Eugen-Hartmann-Preis 2026 für seine Arbeit zur Automatisierung eines Reparaturprozesses mittels robotergeführtem Kaltgasspritzen

Die Studie widmet sich der Instandsetzung hochpreisiger Komponenten aus Titan- und Titan-Aluminium-Legierungen, wie sie unter anderem in Luftfahrttriebwerken eingesetzt werden.
Im Fokus steht ein durchgängig automatisierter Prozess, der Sensorik, Robotik und digitale Prozessplanung miteinander verbindet. Kern des Ansatzes ist eine sensorbasierte Inspektion beschädigter Bauteilbereiche, gefolgt von der automatisierten Entfernung des defekten Materials. Darauf aufbauend erfolgt die robotergestützte Bahnplanung für den Materialauftrag sowie die direkte Übertragung der Steuerbefehle an die Anlagensteuerung. Simulationen und umfangreiche Laborexperimente bestätigen die Funktionsfähigkeit des Konzepts.
Die Gutachter heben insbesondere die fundierte fachliche Basis, die klare Struktur und die methodische Stringenz der Arbeit hervor. Sie zeigt, wie sich das Kaltgasspritzen durch Automatisierung zu einer reproduzierbaren Reparaturtechnologie für Hochleistungskomponenten weiterentwickeln lässt.












