06.08.2015 • News

Lexus stellt Hoverboard vor

Marty McFly schwebt mit seinem Hoverboard durch die Straßen. Diese Szene aus „Zurück in die Zukunft“ stellt für viele einen Kindheitstraum dar. Doch die Automobilmarke Lexus schaffte es, diese Vision nun zu realisieren. Jetzt veröffentlichte der Luxusautohersteller, die eigene Kreation eines schwebenden Hoverboards. Wer nun aber dachte, mit dem Fortbewegungsmittel fliegt man beliebig umher, der irrt. Beim Skateboard fahren bewegt sich das Board auf Rädern. Diese bieten einen gewissen Widerstand auf den Bahnen. Das Lexus Hoverboard dagegen bewegt sich ohne Widerstand, ohne Reibung. Die verwendete Technologie ist hierbei die Magnet-Schwebekraft. Zum Einsatz kommt sie auch bei Magnet-Schwebebahnen.

Das 12-Kilogramm schwere „Slide“ selbst, enthält zwei Elemente aus supraleitendem Material. Dieses soll mit Hilfe von flüssigem Stickstoff auf -197°C herunterkühlen. Die Supraleiter halten ein Magnetfeld aufrecht, welches das Hoverboard schweben lässt. Dem Fahrer steht es sogar offen, zu springen. Der Nachteil des Bretts: die inneren, komplexen, chemischen und physikalischen Effekte. Diese lassen die Temperaturen der Supraleiter ansteigen. Der verbrauchte flüssige Stickstoff lässt Wasserdampf entstehen, welcher wie im Video zu sehen, entweicht. 15 Minuten, dann muss „nachgetankt“, sprich, weiterer Stickstoff zugeführt werden.

Ausschließlich auf Permanentmagneten bewegt sich der dampfproduzierende Prototyp. Die Magneten müssen dazu im Boden verlegt sein. Eine wirkliche Bewegungsfreiheit mit dem Board ist also nicht gegeben. Dennoch entwickelt sich das Lexus Hoverboard so eher zu einer aufwendigen PR-Aktion.

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