Kreislaufwirtschaft strategisch umsetzen: Neues Whitepaper des Fraunhofer IPA
Hintergrund sind verschärfte regulatorische Vorgaben wie die Ökodesign-Verordnung, der ab 2027 verpflichtende digitale Produktpass, Berichtspflichten nach CSRD und ESRS sowie der Critical Raw Materials Act

Ein neues Whitepaper des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung beschreibt, wie Unternehmen Kreislaufwirtschaft strategisch und wirtschaftlich tragfähig verankern können. Hintergrund sind verschärfte regulatorische Vorgaben wie die Ökodesign-Verordnung, der ab 2027 verpflichtende digitale Produktpass, Berichtspflichten nach CSRD und ESRS sowie der Critical Raw Materials Act.
Die Publikation analysiert auf Basis wissenschaftlicher Arbeiten und elf Experteninterviews aus Maschinenbau, Automobil, Elektronik und Chemie, warum der Übergang vom linearen zum zirkulären Modell häufig stockt. Genannt werden fehlende Geschäftsmodelle, begrenzte Zahlungsbereitschaft, technische Restriktionen bei kritischen Rohstoffen sowie mangelnde Transparenz über Materialflüsse.
Im Fokus stehen drei Nachhaltigkeitsstrategien – Effizienz, Konsistenz und Suffizienz – und deren Zusammenspiel. Das Whitepaper gibt Empfehlungen, wie Unternehmen Maßnahmen priorisieren, Verantwortlichkeiten klären und kreislauforientierte Produktdesigns, Datenstrukturen und Geschäftsmodelle entlang der Wertschöpfungskette entwickeln.












