Industrielle KI und Verteidigungselektronik: ZVEI sieht Wachstumschancen und Handlungsbedarf
Laut einer ZVEI-Mitgliederbefragung setzen fast die Hälfte der Unternehmen KI-Anwendungen produktiv ein

Über die Hälfte der Befragten plant, 10 bis 25 Prozent der Gesamtinvestitionen in industrielle KI zu stecken. Rund 60 Prozent erwarten Amortisationszeiten von ein bis zwei Jahren. Hemmnis bleibt die geringe Bereitschaft zum Datenteilen, insbesondere bei kleineren Unternehmen. Der Verband fordert rechtssichere Modelle für Datenaustausch sowie eine praxistaugliche Ausgestaltung des EU AI Act.
Für 2026 rechnet der ZVEI bei stabiler geopolitischer Lage mit einem realen Produktionsplus von zwei Prozent. Parallel baut der Verband mit der Plattform „Sicherheit und Verteidigung“ eine Anlaufstelle für Unternehmen auf, die in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie einsteigen wollen. Hintergrund ist der steigende Elektronikanteil in Verteidigungssystemen und die wachsende Bedeutung ziviler Schlüsseltechnologien wie Sensorik, Leistungselektronik und Software.












