Igus erweitert Fahrradlinie um elektrische Variante
Das neue E-Bike ist für den urbanen Einsatz ausgelegt und nutzt einen 60 Nm-Hinterradmotor, einen Zahnriemen aus Carbonfasern und Kunststoff sowie einen Akku mit bis zu 120 Kilometern Reichweite

Igus erweitert sein Kunststofffahrradportfolio um ein elektrifiziertes Modell, das zu 50 Prozent aus recycelten Fischernetzen besteht. Basis ist das bereits im Praxiseinsatz erprobte Igus:bike, das auf einer 1,5-jährigen Welttour rund 6.000 Kilometer in 25 Ländern zurückgelegt hat.
Das neue E-Bike ist für den urbanen Einsatz ausgelegt und nutzt einen 60 Nm-Hinterradmotor, einen Zahnriemen aus Carbonfasern und Kunststoff sowie einen Akku mit bis zu 120 Kilometern Reichweite. Rahmen, Laufräder, Sattelstütze und Lenker bestehen überwiegend aus Kunststoff; Metall wird nur dort eingesetzt, wo es technisch erforderlich ist, etwa an Federgabel und Bremssystem. Igus kooperiert mit einem belgischen Partner, der verlorene Fischernetze sammelt, reinigt und zu Kunststoffpulver aufbereitet.
Die Serienproduktion ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, der Zielpreis liegt bei etwa 2.500 Euro. Eine nicht-elektrische Variante mit Acht-Gang-Nabenschaltung ist ebenfalls geplant.












