Europäische Bildverarbeitung erwartet 2026 leichte Erholung und Wachstum
Laut VDMA-Fachabteilung Machine Vision wird ein Umsatzplus von rund 3 Prozent erwartet, nachdem 2025 noch ein Rückgang von 2 Prozent verzeichnet wurde

Die europäische Bildverarbeitungsindustrie rechnet nach drei Jahren rückläufiger Umsätze für 2026 mit einer Trendwende. Laut VDMA-Fachabteilung Machine Vision wird ein Umsatzplus von rund 3 Prozent erwartet, nachdem 2025 noch ein Rückgang von 2 Prozent verzeichnet wurde. Hauptgrund für die Schwäche war die Investitionszurückhaltung in Europa, verstärkt durch geopolitische Spannungen und ein schwaches wirtschaftliches Umfeld, insbesondere in Deutschland.
Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: Während der europäische Absatzmarkt 2025 um 6 Prozent nachgab, legten die Umsätze in Nordamerika um 9 Prozent und in Asien um 3 Prozent zu. Komponentenhersteller profitierten bereits 2025 von einer steigenden Nachfrage und erzielten ein Umsatzwachstum von 4 Prozent, während Machine-Vision-Systeme ein Minus von 6 Prozent hinnehmen mussten.
Langfristig bleibt der Ausblick positiv. Bildverarbeitung gilt in Verbindung mit Robotik und KI als zentrale Technologie für smarte Produktion, Automatisierung und Qualitätssicherung – zunehmend auch außerhalb klassischer Fabrikumgebungen. Die Branche erwartet für die Vision 2026 ein hohes Fachinteresse.
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