Schlanke Feldverdrahtung bei hoher Anlagenverfügbarkeit
Im Maschinenbau gehören Produktivität und Sicherheit zusammen. Können Risiken nach DIN EN ISO 12100 nicht konstruktiv genug reduziert werden, schützen trennende Einrichtungen wie Türen, die durch Sicherheitsschalter überwacht werden
Florian Salmen, Product Management Safety Automation Infrastructure und Manuel Ungermann, Strategic Product Marketing Safety Automation Infrastructure

Mit der Produktfamilie PSRswitch stellt Phoenix Contact ein Portfolio vor, das magnetisch wirkende Reed-Schalter und RFID kodierte Sicherheitsschalter abdeckt. Die Geräte lassen sich optimal mit den PSR-Sicherheitsrelais des Unternehmens kombinieren. Im Ergebnis profitieren die Anwender von einer einfachen Verdrahtung, hohem Manipulationsschutz gemäß DIN EN ISO 14119 sowie einem Performance Level (PL) bis zur Kategorie 4/PL e nach DIN EN ISO 13849 in geeigneter Architektur.
Sicherheitsschalter müssen verschiedene Normen erfüllen. Die DIN EN ISO 14119 regelt zum Beispiel die Auswahl und den Einbau von Verriegelungseinrichtungen. Sie fordert unter anderem einen wirksamen Manipulationsschutz durch geeignete Codierung und eine Montage, die Umgehungen verhindert. Als weitere Norm strukturiert die EN ISO 13849-1 und -2 den Prozess: Aus der Risikobeurteilung wird der PLr bestimmt und die Architektur (Kat. 1-4) festgelegt. Auf Basis der Bauteildaten und des Diagnosedeckungsgrads DCavg erfolgt ferner die Ermittlung der Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde PFHd als Ergebnisgröße. Zudem wird die Sicherheitsfunktion validiert. Alternativ ist die IEC 62061 anwendbar. Die Auslegung geschieht dort über das Safety Integrity Level (SIL) und die PFHD. In beiden Normenbereichen unterstützt das PSR-Produktportfolio bei der Umsetzung.
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