Fachbeiträge

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Nur „Ok“ mit 52 Zähnen

Insbesondere in der Lebensmittelindustrie ist Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein essenzieller Wettbewerbsfaktor. Eine zuverlässige Automatisierung der Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozesse ist hierbei entscheidend für eine moderne und leistungsfähige Fabrik. Künstliche Intelligenz macht Qualitätsinspektionen mittels Bildverarbeitung einfacher, schneller und effizienter. Ein Unternehmen aus Berlin zeigt wie.

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Automatisierung, Sicherheit und Rohstoffe im richtigen Verhältnis

Heute bestellt – morgen geliefert. Das ist das Ziel des Chemikaliengroßhandels Julius Hösch mit Standort in Düren. Bei einer Erneuerung der organischen Mischeranlage entschieden die Projektverantwortlichen, ebenfalls die Rezepturverwaltung zu modernisieren und in diesem Zuge zu automatisieren. Beim Modernisierungsprojekt setzte Julius Hösch auf einen Partner, der sowohl die Messinstrumentierung liefern als auch Erfahrung in Sachen Atex, SIL und WHG in das Projekt einbringen konnte. 

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TSN: Zukunft der industriellen Kommunikation?

Innovative Technologien verändern die industrielle Kommunikation grundlegend, erweitern die bestehenden Möglichkeiten und stellen neue Werkzeuge zur Verfügung. Time-Sensitive Networking (TSN) ist eine dieser aufstrebenden Technologien. Aus diesem Grund sollten Unternehmen jetzt handeln und TSN implementieren.

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Warum verpacken, wenn auch lasern geht?

Statt den Barcode auf die Verpackung zu drucken, lässt er sich auch direkt auf die Schale von Obst oder Gemüse lasern. Das spart die Kosten für Verpackungen und schont die Umwelt. Doch damit die Schale dabei nicht beschädigt wird, muss der Fokus des Lasers trotz der stets unterschiedlichen Größen der einzelnen Früchte exakt sein. Dabei hilft ein 3D-Sensor eines norddeutschen Unternehmens.

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Der Schlaue Klaus als digitaler Zwilling

Mit den Entwicklungen der Industrie 4.0 steigt auch die Digitalisierung der Produktion. Damit halten neue Konzepte wie die Simulation sowie stärker automatisierte Prozesse in den Unternehmen Einzug. Sie sollen dazu beitragen, den Produktionsprozess weiterzuentwickeln, Fehler aufzudecken und Mitarbeiter zu unterstützen. Ein solches System ist der Schlaue Klaus, der mittels ­digitalem Zwilling den Produktions­mitarbeiter aktiv unterstützt und Abläufe optimiert.

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Aller guten Dinge sind 70 (Messpositionen)

Eine vollautomatische, robotergestützte Inspektionsanlage prüft Cabriodächer. Neben dem Mikrometer-genauen 3D-Scan der Verdeckoberfläche testet das System mithilfe einer Infrarotkamera auch die Heckscheibenheizung. Für die 70 Messpositionen, die der Roboter abfährt, benötigt er nur zweieinhalb Minuten.

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Nachhaltige Edge-Intelligenz

Künstliche Intelligenz – sowohl Training als auch die eigentliche Inferenz – konnte bisher hauptsächlich für Rechenzentren entwickelt werden. Dieser Trend verändert sich jedoch aktuell. Wenn die Inferenz direkt auf den bildgebenden Geräten selbst stattfinden soll, werden die Dinge interessant. Wie lässt sich eine derart leistungshungrige Technologie außerhalb von großen Rechenzentren in den kleinen ressourcenoptimierten Embedded-Geräten effizient und nachhaltig einsetzen? Es gibt bereits einige funktionierende Ansätze und Lösungen, um Neuronale Netze auf Edge-Geräten effizient zu beschleunigen. Aber nur wenige sind flexibel genug, um mit der schnell fortschreitenden KI-Entwicklung Schritt zu halten.

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Wenn Zweiarm-Roboter sehen lernen

Mit dem GL-THT-Easy-System hat Glaub Automation & Engineering eine Roboterzelle für das Bestücken von Leiterplatten mittels Durchsteck­montage entwickelt. Kern­komponenten sind ein zwei­armiger ­kollaborativer Roboter und mehrere Kameras. Das Ergebnis ist eine ­Lösung für die Durchsteckmontage von beispielsweise Kondensatoren, die sich bislang im Unterschied zum SMD-Bestücken und Belöten kaum automatisieren ließ.

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Neue Perspektive für die 3D-Flächenkartierung

Großflächige Luftaufnahmen der Erdoberfläche sind eine besondere Herausforderung. Entscheidend für die Qualität der Aufnahmen sind die Kamerasysteme, die in Flugzeuge integriert werden, die in festgelegten Bahnen über die Erdoberfläche fliegen. In der Ultracam Osprey 4.1 sind acht CMOS Sensoren verbaut, deren gewonnene Daten über ein besonderes Schnittstellenkonzept zusammengefasst werden. Durch dieses Schnittstellenkonzeptes wurde der Datentransfer im Vergleich zu früheren Konzepten um das Zehnfache erhöht. Dies ist das Resultat aus der Zusammenarbeit des Kameraherstellers Ximea und Vexcel Imaging.

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Greifer für die Handhabung unterschiedlicher Flaschen in der individualisierten Getränkeherstellung

Auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind individualisierte Produkte angekommen. So zieren Vornamen unter anderem Coladosen oder Schokoladenpackungen. Doch umso individueller die Wünsche des Konsumenten sind, desto flexibler muss die Produktionsanlage sein. Das Projekt RoboFill 4.0 zeigt, wo die Reise hingehen kann, wenn es um individualisierte Getränkeherstellung und -abfüllung geht.

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Dom-Beleuchtung in flach

Dom-Beleuchtungen spielen ihre Stärken bei spiegelnden oder unebenen Bauteilen aus. Die Nachteile hingegen, darunter die Größe und Zerbrechlichkeit der Kuppel, verhindern häufig deren Einsatz. Ein Bildverarbeitungshersteller hat dieses Dilemma nun mit der sogenannten Flat-Dome-Beleuchtung gelöst.

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Bildverarbeitung über das Spektrum hinweg

Häufig glaubt der Mensch Dinge nur dann, wenn er sie sehen kann. Ein Qualitätssicherungs-Ingenieur kann einen Herstellungsfehler zum Beispiel oft erst verstehen, wenn er einen störenden Haarriss oder eine Material­verformung erkennt. Manchmal ist die Geschwindigkeit oder die Auflösung die wesentlichen Herausforderungen in einer Bildverarbeitungs­anwendung. Manchmal ist es das Licht an sich.

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Qualitätssicherung in Lebensmittelproduktion mit Deep Learning

Der Wettbewerbsvorteil fehlerfreier Lebensmittel erfordert eine durchgängige Qualitätssicherung in der gesamten Wertschöpfungskette. Eine intelligente Beleuchtung mit Deep-Learning-unterstützter Bildverarbeitung stellt dies sicher und ermöglicht darüber hinaus flexible Produktionsprozesse. In der Fertigung eines namhaften Keksherstellers beweist das ­Inspektionssystem seine Leistungsfähigkeit.

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Die Flexibilität der ­Qualitätssicherung erhöhen

Sonderwünsche, Kleinserien und immer komplexere Bauteile bestimmen heute zunehmend den Produktionsalltag fertigender Unternehmen. Mit einer neuen Technologie, mit der sich ­unterschiedliche Sensoren auf einem Koordinaten­mess­gerät einsetzen lassen, steigt die Flexi­bilität der Qualitätssicherung. ­Letztlich ermöglicht das eine hohe Effizienz der Produktion und schafft so die Grundlage, damit fertigende Unternehmen ­auch Sonderwünsche wirtschaftlich umzusetzen können.

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Nie mehr Schalenreste im Müsli

Eine Hyperspektralkamera kann in Sekundenschnelle eine braune Schale von einer braunen Nuss unterscheiden und ein Signal senden, dass der Fremdkörper ausgeschleust wird. Eingebunden in ein Lebensmittel-Inspektionssystem schließt das aus, dass der Verbraucher auf störende Schalenreste in Müsli, Keksen oder Schokolade stößt.

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Frei von Fremdkörpern

Wer ein Paket mit Nüssen oder Fruchtsnacks öffnet, erwartet einen qualitativ hochwertigen Inhalt – ohne ­Fremdkörper wie Nussschalen, Stein- oder Kunststoffteile. Deshalb kontrollieren Nahrungsmittelhersteller die Qualität ihrer Produkte mit Hyperspektral-Bildverarbeitungslösungen.

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Roboterbasierte Bauteil-Vermessung mit 6-Achser

Da die präzise Vermessung großer Bauteile sehr aufwändig ist, wird sie meist nur stichprobenartig durchgeführt. Im Zuge ständig wachsender Qualitätsanforderungen steigt aber der Druck, die Messquote deutlich zu erhöhen – vor allem in der Automobilindustrie. Möglich macht dies eine automatisierte Messzelle des Ingolstädter Unternehmens MQS, die mit einem 6-achsigen Handling­roboter ausgestattet ist.

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„Der größte Aufwand bestand darin, an fehlerhafte Daten zu kommen“

Fehlerhafte Teile automatisch ­zu erkennen, ist das Ziel. Wie man jedoch einem Inspektions­system die Merkmale von Gut- und Schlecht­teilen beibringt, damit haben sich Mario Bohnacker, Technical Product Manager Halcon bei MVTec, und Bernd Sattler, Abteilungsleiter Bildverarbeitung bei Manz, beschäftigt. Heraus kam eine effiziente Qualitätssicherung für das modulare ­Lasersystem BLS 500 von Manz, mit dem Batterien hergestellt werden. 

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Farbe ist nicht gleich Farbe

Berührungslose Farbsensoren steigern die Produktivität, sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität und sparen Kosten. Die Messungen erfolgen zum einen zerstörungs- und damit auch verschleißfrei. Zum anderen spart der Betreiber Zeit, da die Messobjekte Inline im laufenden Produktionsprozess mit hoher Messrate erfasst werden.

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inspect award 2022: Die Nominees stehen fest

Die Jury des inspect award 2022 hat zehn Produkte in den Kategorien "Vision" und "Automation + Control" nominiert und die ­Abstimmung läuft ab sofort bis zum 24. September 2021. ­Stimmen Sie ab und küren Sie das beste Produkt der in­dustriellen Bildverarbeitung und optischen Messtechnik.

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Kollisionsschutz zum Nachrüsten

Es fordert vom Staplerfahrer allerhöchste Konzentration, beim Rückwärtsrangieren den Überblick zu behalten. Unterstützung bietet ein kamerabasiertes Kollisionsschutzsystem, das Personen und Hindernisse im Rückbereich des Fahrzeugs automatisch erkennt, den Fahrer warnt, notfalls sogar das Fahrzeug sofort stoppt. Das Besondere: Bestehende Fahrzeuge lassen sich problemlos nachrüsten.

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„Unsere Sensoren ermöglichen eine genauere Materialsortierung“

Statt CMOS- oder CCD-Sensoren kommen in Kunststoffsortier-­Anwendungen sowie der Materialanalyse zunehmend InGaAs-Bildsensoren zum Einsatz. Denn Hyper­spektral-Sensoren können Kunststoffsorten auch dann identifizieren, wenn sie im sichtbaren Licht schwarz erscheinen. Im Interview mit Chefredakteur David Löh erklärt Christian Schoppmann, Sales ­Engineer bei Hamamatsu Photonics, unter anderem die weiteren Vorteile von Hyperspektralsensoren und -Kameramodulen mit einer Sensitivität bis 2,55 µm.

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Qualitätssicherung benötigt gegen Spannungsausfälle ­abgesicherte Hardware

Spannungsschwankungen be­einträchtigen Inspektionsprozesse und führen zu vermeidbarem Ausschuss. Aber USV-Lösungen verhindern Datenverlust durch korrupte Datenbanken. David Löh, Chef­redakteur der inspect, hat sich mit Markus Bicker, Geschäftsführer von Bicker Elektronik, darüber und über den Fortschritt von Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in den letzten 20 Jahren unterhalten. Thema war zudem auch der aktuelle Zustand des deutschen Stromnetzes.

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Kompakte Edge-Lösungen für Low-End-Anwendungen

Ein Chiphersteller rundet sein Portfolio an FPGAs und System on Chips nach unten hin ab. Damit bietet die Hauptplattform nun Hardware für High-End- bis Low-End-Embedded-Anwendungen. Dabei bleibt es weiterhin möglich, die Leistungsklasse innerhalb der Plattform dynamisch an den Bedarf anzupassen. 

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"Manches geht nur mit einer koaxialen Beleuchtung“

Um spiegelnde Oberflächen gleichmäßig zu beleuchten, eignen sich ­Koaxial­beleuchtungen am besten. Eine solche hat der Beleuchtungsspezialist MBJ Imaging seit Kurzem im Portfolio. David Löh, Chefredakteur der inspect, hat sich mit dem Geschäftsführer Andreas Bayer über das Funktionsprinzip, aber auch dessen Grenzen unter­halten. Am endete kündigte Bayer noch eine neue kompakte Produktlinie an.

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Waldbrandfrüherkennung in Portugal

Der portugiesische Ferienort Sintra schützt seine Kulturlandschaft mit dem Waldbrand-Früherkennungssystem IQ Firewatch des Berliner Unternehmens IQ Wireless. Eine Software mit KI-Funktionen wertet dabei teilautomatisiert Bilddaten aus, die von drei Industriekameras zur Verfügung gestellt werden. 

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Die Gewinner der letzten Jahre

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Der Award ist dieses Jahr in der 4. Runde. Doch welche Produkte haben sich die letzten Jahre durchgesetzt? Hie finden Sie die Antwort.