Fachbeiträge

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Qualitätssicherung in Lebensmittelproduktion mit Deep Learning

Der Wettbewerbsvorteil fehlerfreier Lebensmittel erfordert eine durchgängige Qualitätssicherung in der gesamten Wertschöpfungskette. Eine intelligente Beleuchtung mit Deep-Learning-unterstützter Bildverarbeitung stellt dies sicher und ermöglicht darüber hinaus flexible Produktionsprozesse. In der Fertigung eines namhaften Keksherstellers beweist das ­Inspektionssystem seine Leistungsfähigkeit.

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Die Flexibilität der ­Qualitätssicherung erhöhen

Sonderwünsche, Kleinserien und immer komplexere Bauteile bestimmen heute zunehmend den Produktionsalltag fertigender Unternehmen. Mit einer neuen Technologie, mit der sich ­unterschiedliche Sensoren auf einem Koordinaten­mess­gerät einsetzen lassen, steigt die Flexi­bilität der Qualitätssicherung. ­Letztlich ermöglicht das eine hohe Effizienz der Produktion und schafft so die Grundlage, damit fertigende Unternehmen ­auch Sonderwünsche wirtschaftlich umzusetzen können.

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Nie mehr Schalenreste im Müsli

Eine Hyperspektralkamera kann in Sekundenschnelle eine braune Schale von einer braunen Nuss unterscheiden und ein Signal senden, dass der Fremdkörper ausgeschleust wird. Eingebunden in ein Lebensmittel-Inspektionssystem schließt das aus, dass der Verbraucher auf störende Schalenreste in Müsli, Keksen oder Schokolade stößt.

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Frei von Fremdkörpern

Wer ein Paket mit Nüssen oder Fruchtsnacks öffnet, erwartet einen qualitativ hochwertigen Inhalt – ohne ­Fremdkörper wie Nussschalen, Stein- oder Kunststoffteile. Deshalb kontrollieren Nahrungsmittelhersteller die Qualität ihrer Produkte mit Hyperspektral-Bildverarbeitungslösungen.

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Roboterbasierte Bauteil-Vermessung mit 6-Achser

Da die präzise Vermessung großer Bauteile sehr aufwändig ist, wird sie meist nur stichprobenartig durchgeführt. Im Zuge ständig wachsender Qualitätsanforderungen steigt aber der Druck, die Messquote deutlich zu erhöhen – vor allem in der Automobilindustrie. Möglich macht dies eine automatisierte Messzelle des Ingolstädter Unternehmens MQS, die mit einem 6-achsigen Handling­roboter ausgestattet ist.

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„Der größte Aufwand bestand darin, an fehlerhafte Daten zu kommen“

Fehlerhafte Teile automatisch ­zu erkennen, ist das Ziel. Wie man jedoch einem Inspektions­system die Merkmale von Gut- und Schlecht­teilen beibringt, damit haben sich Mario Bohnacker, Technical Product Manager Halcon bei MVTec, und Bernd Sattler, Abteilungsleiter Bildverarbeitung bei Manz, beschäftigt. Heraus kam eine effiziente Qualitätssicherung für das modulare ­Lasersystem BLS 500 von Manz, mit dem Batterien hergestellt werden. 

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Farbe ist nicht gleich Farbe

Berührungslose Farbsensoren steigern die Produktivität, sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität und sparen Kosten. Die Messungen erfolgen zum einen zerstörungs- und damit auch verschleißfrei. Zum anderen spart der Betreiber Zeit, da die Messobjekte Inline im laufenden Produktionsprozess mit hoher Messrate erfasst werden.

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inspect award 2022: Die Nominees stehen fest

Die Jury des inspect award 2022 hat zehn Produkte in den Kategorien "Vision" und "Automation + Control" nominiert und die ­Abstimmung läuft ab sofort bis zum 24. September 2021. ­Stimmen Sie ab und küren Sie das beste Produkt der in­dustriellen Bildverarbeitung und optischen Messtechnik.

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Kollisionsschutz zum Nachrüsten

Es fordert vom Staplerfahrer allerhöchste Konzentration, beim Rückwärtsrangieren den Überblick zu behalten. Unterstützung bietet ein kamerabasiertes Kollisionsschutzsystem, das Personen und Hindernisse im Rückbereich des Fahrzeugs automatisch erkennt, den Fahrer warnt, notfalls sogar das Fahrzeug sofort stoppt. Das Besondere: Bestehende Fahrzeuge lassen sich problemlos nachrüsten.

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„Unsere Sensoren ermöglichen eine genauere Materialsortierung“

Statt CMOS- oder CCD-Sensoren kommen in Kunststoffsortier-­Anwendungen sowie der Materialanalyse zunehmend InGaAs-Bildsensoren zum Einsatz. Denn Hyper­spektral-Sensoren können Kunststoffsorten auch dann identifizieren, wenn sie im sichtbaren Licht schwarz erscheinen. Im Interview mit Chefredakteur David Löh erklärt Christian Schoppmann, Sales ­Engineer bei Hamamatsu Photonics, unter anderem die weiteren Vorteile von Hyperspektralsensoren und -Kameramodulen mit einer Sensitivität bis 2,55 µm.

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Qualitätssicherung benötigt gegen Spannungsausfälle ­abgesicherte Hardware

Spannungsschwankungen be­einträchtigen Inspektionsprozesse und führen zu vermeidbarem Ausschuss. Aber USV-Lösungen verhindern Datenverlust durch korrupte Datenbanken. David Löh, Chef­redakteur der inspect, hat sich mit Markus Bicker, Geschäftsführer von Bicker Elektronik, darüber und über den Fortschritt von Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in den letzten 20 Jahren unterhalten. Thema war zudem auch der aktuelle Zustand des deutschen Stromnetzes.

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Kompakte Edge-Lösungen für Low-End-Anwendungen

Ein Chiphersteller rundet sein Portfolio an FPGAs und System on Chips nach unten hin ab. Damit bietet die Hauptplattform nun Hardware für High-End- bis Low-End-Embedded-Anwendungen. Dabei bleibt es weiterhin möglich, die Leistungsklasse innerhalb der Plattform dynamisch an den Bedarf anzupassen. 

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"Manches geht nur mit einer koaxialen Beleuchtung“

Um spiegelnde Oberflächen gleichmäßig zu beleuchten, eignen sich ­Koaxial­beleuchtungen am besten. Eine solche hat der Beleuchtungsspezialist MBJ Imaging seit Kurzem im Portfolio. David Löh, Chefredakteur der inspect, hat sich mit dem Geschäftsführer Andreas Bayer über das Funktionsprinzip, aber auch dessen Grenzen unter­halten. Am endete kündigte Bayer noch eine neue kompakte Produktlinie an.

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Waldbrandfrüherkennung in Portugal

Der portugiesische Ferienort Sintra schützt seine Kulturlandschaft mit dem Waldbrand-Früherkennungssystem IQ Firewatch des Berliner Unternehmens IQ Wireless. Eine Software mit KI-Funktionen wertet dabei teilautomatisiert Bilddaten aus, die von drei Industriekameras zur Verfügung gestellt werden. 

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Embedded-Vision-Systeme ­einfacher konfigurieren

Zahlreiche Inspektions- oder ­Kontrollanwendungen erfordern eine Bildaufnahme zu einem exakt bestimmbaren Zeitpunkt oder ­Ereignis. In PC-basierten Machine-Vision-Systemen ist dies nahezu eine Standardsituation. Doch wenn es darum geht, diese Anforderungen in kompakten Embedded-­Vision-Systemen umzusetzen, ­stoßen viele Lösungen an ihre Grenzen. Ein Kamerahersteller hat nun einen Ansatz entwickelt, der das Triggern auch im Zusammenspiel mit CSI-2-basierten Kameras ver­einfacht.

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Automatisches Sortieren und Verpacken von Tütensuppen

Der türkische Automatisierer Kibele-Pims hat für die Unilever-Unternehmen Knorr und Lipton zwei hochautomatisierte Lebensmittelverpackungssysteme entwickelt und implementiert, die auf Bildverarbeitungssystemen eines kanadischen Kameraherstellers basieren. Dadurch entfallen das manuelle Sortieren und Überprüfen der Versandkartons. 

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3D-Lage- und Positionserkennung – auch ohne geometrische Prototypen

Noch bevor ein erster geometrischer Prototyp verfügbar ist, kann mit einem Bildverarbeitungssystem die präzise dreidimensionale Lageerkennung von Fahrzeugkarossen eingerichtet und an eine Robotersteuerung angebunden werden. Die Fusion von CAD- und gerenderten Bilddaten ermöglicht eine zeitsparende und flexible Inbetriebnahme anhand virtueller Antastmerkmale. Gängige Feldbusstandards gewährleisten die IT-Integration in die Steuerungen aller großen Roboterhersteller.

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Fühlen, was nicht da ist

Im Interview legt Matthieu Rupin, Teamleiter Akustik und stellvertretender Technischer Geschäftsführer bei Hap2U – Spezialist für haptisches Feedback – seine Sicht auf die Zukunft der Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug dar. Er macht deutlich, dass mit geeigneter Technologie Schwingungen eingesetzt werden können, um virtuelle Texturen auf Oberflächen zu erzeugen, die sich sogar der Geschwindigkeit eines Fingers anpassen, der über sie gleitet. Und das funktioniert völlig geräuschlos und nicht nur auf Displays. Der Kern der ­Technologie sind Ultraschallfelder, die den Reibwert ­zwischen Finger und Oberfläche gezielt und lokal beeinflussen. Der Mensch fühlt vertraute Oberflächen und findet sich sofort zurecht. Unverzichtbar für die Dimensionierung der Ultraschallwandler und der Kalibrierung der Modelle ist die Kartierung der Ausbreitungsparameter im Material. Dazu setzt Hap2U durchgängig die 3D-Scanning-Vibrometer von Polytec ein: von der Grundlagenentwicklung bis hin zur Industrialisierungsphase eines Produkts mit Ermüdungs- und Lebensdauer­prüfungen.

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CT zur zerstörungsfreien ­Prüfung von additiv gefertigten Bauteilen

Das Verfahren der additiven ­Fertigung (AM) hat sich aus den Forschungslaboren der Universitäten zu einem ernst zu nehmenden Verfahren für die Produktion von Bauteilen mit anspruchsvoller Bauteilgeometrie entwickelt und ist somit in der Produktion angekommen. Aufgrund der Fertigungsweise haben sich neue Herausforderungen bezüglich der Prozesskontrolle, Qualitätssicherung sowie Oberflächenbearbeitung ergeben, bei ­deren Lösung die Computertomografie (CT) als Sensor einen wert­vollen Beitrag liefern kann. Am Beispiel von 3D-gedruckten Düsen, deren Oberfläche mittels Hirtisieren nachbearbeitet wurde, werden Möglichkeiten und Grenzen der CT exemplarisch in diesem Artikel erläutert.

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Eine Beleuchtung für (fast) alle Fälle

Im Hinblick auf den immer höhe­ren Grad der Automation in industriellen Unternehmen spielt die ­passende Beleuchtung bei der Qualitätsprüfung eine noch bedeutendere Rolle. Oft müssen für ein Prüfobjekt mehrere Prüfaufgaben an unterschiedlichen Prüfstationen durchgeführt werden. Mit der ­Prüfung des Bauteils mittels indus­trieller Bildverarbeitung wird zumeist eine hohe Zeitersparnis erzielt, die es stets zu optimieren gilt.

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Kuchen schnell und präzise handhaben

Die Firma Coppenrath und Wiese ist bekannt für hochwertige, industriell hergestellte ­Konditorwaren. Hierbei kommt viel Sahne zum Einsatz, ein wohlschmeckendes, aber fragiles ­Material, wenn man es mit den Augen eines Automatisierers betrachtet. Sahne-dekorierte Kuchenstücke mittels Roboter zu handhaben ist ein Vorgang, der viel Sorgfalt und Know-how erfordert.

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Automatisierte Depalletierung mit integrierter 3D-Bildverarbeitung

Klassische Palettier- oder Depalettierroboter erfordern oft viel Zeit zur Einrichtung. Zudem arbeiten sie blind und kommen daher mit verschobenen oder deformierten ­Gütern nicht zurecht. Ein thailän­disches Unternehmen hat gemeinsam mit zwei deutschen Unternehmen eine automatisierte 3D-Palettierungs-Bildverarbeitungslösung entwickelt. Diese kann ­Waren unterschiedlicher Größen und Formen vollautomatisch, mit hoher Genauigkeit und Verlässlichkeit stapeln und entstapeln.

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Roboterassistenz setzt auf maschinelles Lernen

Innerhalb der beiden ­Forschungsprojekte „Asarob“ und „­Ropha“ entwickelte das Fraunhofer IPA mit Projektpartnern neue Grundfertigkeiten für interaktive Serviceroboter. Damit können ­Roboter ihre Umgebung besser wahrnehmen und zum Beispiel bei der Personenführung oder Nahrungsaufnahme unterstützen.

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Eine 24V-DC-USV schützt vor Anlagenstillstand und Datenverlust

Die zuverlässige und ausfallsichere DC-Stromversorgung von Embedded-IPCs, Steuerungen, Motorantrieben, ­Sensorik, Mess-, Regel- und Sicherheitstechnik ist in vernetzten und hochtechnologisierten Systemen weltweit und in nahezu allen Anwendungsfeldern von grundlegender Bedeutung. Anlagenstillstände, System­ausfälle und Datenverlust können riskant und kostspielig werden. Durch den Einsatz intelligenter DC-USV-­Systeme lässt sich dieses Risiko signifikant minimieren und die unterbrechungsfreie Stromversorgung und somit die Ausfallsicherheit gewährleisten.

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Intelligenz auf die Schiene gebracht

Ohne Inertialsensoren wäre der moderne Schienenverkehr nicht denkbar: Sie erfassen die Position von Zügen, überwachen den Zustand der Gleise und ermöglichen maximalen Fahrkomfort. Smarte Sensoren ermöglichen zudem das Echtzeit-Monitoring der Infrastruktur und die frühzeitige Erkennung von Schäden – Netzbetreiber können ihre Instandhaltungsmaßnahmen so künftig effizienter planen.

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