Vision 2026: KI, 3D-Vision und Sensorik prägen die Zukunft der industriellen Bildverarbeitung
Rund 500 Aussteller präsentieren auf der Vision 2026 die neuesten Trends der Bildverarbeitung. Im Fokus stehen KI, 3D-Vision, Sensorik und industrielle Anwendungen

Die Vision 2026 in Stuttgart zeigt, wie sich die industrielle Bildverarbeitung von der Einzelkomponente zum intelligenten Gesamtsystem entwickelt. Rund 500 Unternehmen aus aller Welt präsentieren auf der Weltleitmesse neue Technologien und Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz, Deep Learning, Embedded Vision, 3D-Bildverarbeitung, Hyperspectral Imaging und moderne Sensortechnik.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht mehr allein Kameras oder Sensoren, sondern das Zusammenspiel von Optik, Beleuchtung, Software, Datenverarbeitung und Automatisierung. Ziel ist es, robuste und wirtschaftliche Lösungen für Qualitätsprüfung, Produktionsüberwachung und industrielle Automatisierung bereitzustellen.
Einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer leisten die Industrial Vision Days und die Scientific Vision Days. Mit rund 80 Vorträgen, Diskussionsrunden und Start-up-Präsentationen bieten die Veranstaltungen Einblicke in aktuelle Technologietrends, Forschungsergebnisse und Marktentwicklungen. Zu den besonders dynamischen Themen zählen Lidar, Lightfield- und 3D-Verfahren, SPAD-Sensoren sowie synthetische Daten für KI-Trainings und Simulationsumgebungen.
Wie weit KI-Anwendungen bereits in der Praxis angekommen sind, zeigen die neuen VDMA Vision AI Guided Tours. Besucher erhalten dort direkte Einblicke in reale Anwendungen und KI-basierte Bildverarbeitungslösungen an den Messeständen der Aussteller.
Auch junge Unternehmen prägen das Messegeschehen. In der Vision Start-up World stellen rund 30 Start-ups neue Bildverarbeitungs- und KI-Technologien vor. Ergänzt wird das Angebot durch die Themenbereiche Vision Integration Area und IPC 4 Vision, die schlüsselfertige Systemlösungen sowie Embedded- und Edge-AI-Plattformen in den Fokus rücken.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die Vision durch ihre Parallelveranstaltungen Motek/Bondexpo, EFX und Quantum Effects. Gemeinsam entsteht ein technologieübergreifender Hotspot für Bildverarbeitung, Automatisierung, Elektronikfertigung und Quantentechnologien. Die Vision 2026 unterstreicht damit ihre Rolle als zentrale Plattform für Innovationen und künftige Anwendungen der industriellen Bildverarbeitung.











