29.10.2026 • News

Tage der digitalen Technologien 2026 rücken KI, Robotik und Quantencomputing in den Fokus

Am 9. und 10. November diskutieren Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik den Transfer digitaler Technologien in die Praxis. Im Mittelpunkt stehen unter anderem KI und humanoide Robotik.

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Wie gelangen neue Technologien schneller aus der Forschung in wirtschaftlich tragfähige Anwendungen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Tage der digitalen Technologien 2026 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Die Veranstaltung bringt am 9. und 10. November Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups und Politik zusammen. Die Themen reichen von Künstlicher Intelligenz und Robotik über Quantentechnologien und Cybersicherheit bis zu klimaneutraler Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Fachforen sollen dabei weniger die Grundlagenforschung als den Transfer und die Kommerzialisierung neuer Technologien beleuchten.

Ein Schwerpunkt ist generative KI. Diskutiert wird, warum viele Pilotprojekte zwar technisch funktionieren, die Skalierung zum marktfähigen Produkt jedoch schwieriger ist. Im Mittelpunkt stehen Datenstrategien, Geschäftsmodelle und Voraussetzungen für den industriellen Einsatz. Ein weiteres Forum beschäftigt sich mit humanoiden Robotern. Dabei geht es um die Frage, welche Voraussetzungen für deren Skalierung und kommerziellen Einsatz in Deutschland noch fehlen und welche Teile der Wertschöpfung hierzulande aufgebaut werden können.

Auch Quantencomputing wird unter dem Gesichtspunkt konkreter Anwendungen betrachtet. Verschiedene Architekturen wie supraleitende Qubits, Ionenfallen und neutrale Atome werden hinsichtlich ihrer möglichen praktischen Vorteile diskutiert. Weitere Fachforen befassen sich mit digitaler Batteriezellfertigung, Open Source und technologischer Souveränität Europas.

Das Programm umfasst außerdem eine Ausstellung mit Demonstratoren sowie Diskussionsformate zum Technologietransfer. Ziel der Veranstaltung ist es, stärker zu beleuchten, unter welchen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen aus Forschungsergebnissen tatsächlich marktfähige Anwendungen werden.

Anbieter

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Deutschland

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