Cyber Resilience Act: Studie zeigt Umsetzungsdefizite in der Industrie
Die Studie „IoT & OT Cybersecurity Report 2026“ des Cybersicherheitsunternehmens Onekey zeigt, dass viele deutsche Industrieunternehmen beim Cyber Resilience Act (CRA) noch erheblichen Nachholbedarf haben

Insgesamt wurden 200 deutsche Unternehmen für die Studie befragt. Ein Großteil von 45 Prozent gab an, mit den Anforderungen entweder kaum oder gar nicht vertraut zu sein, obwohl erste Pflichten – etwa die Meldung aktiv ausgenutzter Schwachstellen und schwerwiegender Sicherheitsvorfälle binnen 24 Stunden – bereits am 11. September 2026 greifen. Betroffen sind Hersteller, Importeure und Händler vernetzter Geräte, Maschinen und Anlagen sowie gegebenenfalls auch reine Nutzer, die selbst importieren. 60 Prozent räumen ein, dass ihnen die weiteren Phasen und Fristen der EU-Sicherheitsverordnung nicht bekannt sind.
Nur rund ein Drittel der Unternehmen kennt alle CRA-Fristen bis zur vollständigen Geltung am 11. Dezember 2027. Herausforderungen sehen die Befragten insbesondere bei Meldeprozessen, Konformitätsbewertung, Software-Stücklisten und Vulnerability Management sowie bei Security by Design und Security by Default über den gesamten Produktlebenszyklus. Onekey adressiert diese Punkte mit dem Programm „CRA Fast Start“, das Readiness Assessment, Vulnerability Management und kontinuierliches Monitoring kombiniert.










