13.04.2026 • News

Photonische KI-Beschleuniger: Q.ant Gen-2-Prozessoren im produktiven HPC-Einsatz am LRZ

Das Leibniz-Rechenzentrum setzt Photonik-Prozessoren der zweiten Generation von Q.ant in seiner HPC-Umgebung ein

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Die NPU 2 von Q.ANT wurde als schlüsselfertiger 19-Zoll-Server in die Hochleistungsrechnerumgebung (HPC) des LRZ implementiert.
© Q.ANT GmbH

Die lichtbasierten Co-Prozessoren dienen als Native Processing Units (NPUs) für KI-Workloads und werden über Standard-PCIe-Schnittstellen in bestehende Systeme integriert, parallel zu CPUs und GPUs. Ziel ist es, steigende Leistungsanforderungen bei begrenztem Energiebudget zu adressieren.

Laut Benchmarks am LRZ erreichen die Gen-2-NPUs unter anderem eine mehr als 50-fach höhere Rechenleistung bei Matrixmultiplikationen, eine 25-fach schnellere Inferenz auf ResNet-18 sowie einen bis zu sechsmal geringeren Energieverbrauch gegenüber der ersten Generation. Basis sind photonisch integrierte Schaltkreise auf TFLN-Lithium-Niobat, die mathematische Operationen optisch ausführen und die Wärmeentwicklung auf dem Chip reduzieren.

Das LRZ evaluiert die Technologie unter produktiven Lasten für Anwendungen wie Arzneimittelforschung, Materialdesign und dynamische Optimierung.




Anbieter

Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V.

Albert-Einstein-Str. 9
07745 Jena
Deutschland

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