KI-Monitor 2026: Mehr Wissen über KI korreliert mit höherer Jobangst
Der KI-Monitor 2026 der TU Darmstadt zeigt, dass fundiertes Wissen über künstliche Intelligenz mit einer erhöhten Sorge um den eigenen Arbeitsplatz einhergeht

Für die repräsentative Studie wurden über 2.000 Personen gemeinsam mit YouGov befragt. Rund 43 Prozent der Befragten mit sehr gutem KI-Know-how erwarten, dass KI ihre Arbeit künftig übernehmen könnte. Entscheidend ist weniger die Branche als die Digitalisierbarkeit der Arbeitsergebnisse: Tätigkeiten mit hohem Anteil an Texten, Analysen, Präsentationen oder Programmcode sind stärker betroffen als Berufe mit überwiegend physischer Präsenz.
Weitere Ergebnisse: KI wird vor allem von jungen, gut ausgebildeten, überwiegend männlichen Personen genutzt. Nur 15 Prozent der Befragten haben bisher eine KI-Weiterbildung absolviert. Sorgen bereiten vor allem Halluzinationen von KI-Systemen und Datenschutzrisiken, während eine künftige Superintelligenz von 40 Prozent für wahrscheinlich gehalten wird. Die Arbeitsplatzsorgen sind gegenüber 2025 in allen Gruppen gestiegen, besonders bei Jüngeren. Die Studie empfiehlt Unternehmen und Politik, mit Qualifizierung und transparenter Kommunikation zu reagieren.










