IMTS 2026: Amerikas Industrie setzt auf Wachstum und Technologie
Die größte Fertigungsmesse der westlichen Hemisphäre versammelt in diesem Jahr 1.788 Aussteller, darunter rund 400 Unternehmen, die erstmals teilnehmen.

Bis zum Ende der Veranstaltung erwarten die Organisatoren mehr als 90.000 Besucher aus allen 50 US-Bundesstaaten und 113 Ländern.
Der starke Zuspruch spiegelt die derzeitige Entwicklung der US-Industrie wider. Unternehmen investieren massiv in neue Produktionstechnologien und bauen ihre Fertigungskapazitäten aus. Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres erreichten die Bestellungen von Werkzeugmaschinen mehr als vier Milliarden US-Dollar und lagen damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Branche profitiert dabei von der zunehmenden Regionalisierung von Lieferketten und den politischen Bemühungen, industrielle Wertschöpfung wieder stärker in die USA zu verlagern.
Vor diesem Hintergrund präsentiert die IMTS ein breites Spektrum moderner Fertigungstechnologien. Künstliche Intelligenz, Automatisierung, Robotik, additive Fertigung, Messtechnik und vernetzte Produktionssysteme verschmelzen zunehmend zu integrierten Lösungen für die Smart Factory. Ziel ist es, Produktivität, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern.
Die Besucher kommen aus zahlreichen Industriezweigen, darunter Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Halbleiterfertigung, Medizintechnik, Energieversorgung und Verteidigung. Vertreten sind sowohl kleine Lohnfertiger als auch globale Industriekonzerne.
Die Messe findet bereits seit fast 80 Jahren in Chicago statt und hat sich in dieser Zeit zu einem der wichtigsten Treffpunkte der internationalen Fertigungsindustrie entwickelt. Noch bis zum 19. September diskutieren Hersteller, Technologieanbieter und Anwender dort die Zukunft der Produktion und die Rolle der Fertigung in einer sich wandelnden Weltwirtschaft.









