Humanoide Robotik treibt Nachfrage nach Cobot-Armen und Aktuatoren
Laut aktuellen Analysen überschritt die weltweite Produktion humanoider Roboter 2025 die Marke von 20.000 Einheiten und soll sich 2026 mehr als verdreifachen

Die wachsende Produktion humanoider Roboter erhöht die Nachfrage entlang der Cobot-Lieferkette. Laut aktuellen Analysen überschritt die weltweite Produktion humanoider Roboter 2025 die Marke von 20.000 Einheiten und soll sich 2026 mehr als verdreifachen. Viele Hersteller konzentrieren sich auf Software, KI-Training und Applikationsentwicklung und beziehen Hardware von etablierten Zulieferern. Davon profitieren Anbieter kollaborativer Roboter und Aktuatoren.
Cobot-Arme lassen sich mit begrenzten Anpassungen – etwa Gewichtsreduktion, zusätzlicher Freiheitsgrad, geeignete Controller – in humanoiden Torsos einsetzen. OEMs verfolgen unterschiedliche Hardwarestrategien: von weitgehender Eigenentwicklung (z. B. Unitree, 1x Technologies) über Zukauf von Aktuatoren bis zum Einsatz kompletter Cobot-Arme (u. a. Agibot, Jack).
Der Anteil humanoider Anwendungen an den weltweiten Cobot-Auslieferungen wird für 2026 auf 37 Prozent geschätzt. Spezialisierte humanoide Arme unterscheiden sich durch sieben Achsen, kompakte Handgelenke, integrierte Drehmomentsensoren und hohe Nutzlast-Gewichts-Verhältnisse. Anbieter wie Tianji (Gento Robotics), Rokae, Fairino und Huayan Robotics bauen diesen Bereich gezielt aus.









