Fusion sucht die Industrie
Fraunhofer ILT veranstaltet Industrietag Fusion 2.0 am 15. und 16. Oktober 2026 in Aachen

Die Kernfusion gilt als möglicher Baustein einer klimaneutralen Energieversorgung der Zukunft. Doch bevor erste kommerzielle Fusionskraftwerke Strom liefern können, braucht es leistungsfähige Lieferketten, neue Fertigungskapazitäten und eine breite industrielle Basis. Genau darum geht es beim Industrietag Fusion 2.0, den die Fraunhofer-Gesellschaft am 15. und 16. Oktober 2026 in Aachen veranstaltet.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024 rückt die Konferenz nun stärker die Frage in den Mittelpunkt, wie sich ein europäisches Fusionsökosystem aufbauen lässt. Erwartet werden Vertreter aus Industrie, Forschung, Energiewirtschaft, Politik sowie der Venture-Capital-Szene. Im Fokus stehen konkrete Beiträge, die Unternehmen auf dem Weg zu künftigen Fusionskraftwerken leisten können.
Das Programm umfasst Vorträge zu Laser- und Magnetfusion, Diskussionen über notwendige Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen sowie einen Networking-Marktplatz zur Anbahnung neuer Kooperationen. Ziel ist es, industrielle Wertschöpfungsketten frühzeitig zu entwickeln und Unternehmen auf Geschäftsmöglichkeiten in einem künftig stark wachsenden Technologiefeld vorzubereiten.
Vor dem Hintergrund eines weltweiten Wettlaufs um die Kommerzialisierung der Fusion werben die Veranstalter für mehr Tempo beim Aufbau entsprechender Strukturen in Deutschland und Europa. Der Industrietag versteht sich dabei als Plattform, um Kompetenzen zusammenzubringen und die Weichen für eine mögliche künftige Fusionsindustrie zu stellen.









