Digitalisierungsprojekte in der Produktion: Fraunhofer IPA präsentiert praxisnahes Vorgehensmodell
Ein Autorenteam des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung Ipa beschreibt in einem Whitepaper, wie Unternehmen Digitalisierungs- und KI-Projekte in der Produktion strukturiert einführen können

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Vorhaben in Pilotphasen steckenbleiben, weil Daten fehlen, Ziele unklar sind oder zu viele Use Cases parallel verfolgt werden.
Das Whitepaper „Erfolgreiche Einführung von Digitalisierungs- und KI-Use-Cases in der Produktion – das Kochrezept“ schlägt ein schrittweises Vorgehen vor: Zunächst werden konkrete Ziele definiert, anschließend passende Anwendungsfälle ausgewählt, umgesetzt, pilotiert und in den Regelbetrieb überführt. Im Fokus steht dabei nicht die Technologie, sondern das zu lösende Produktionsproblem.
Anhand des Beispiels Angebotsprozess zeigt das Ipa, wie sich durch digitale Datenhaltung und KI-Unterstützung Bearbeitungszeiten von Tagen auf Minuten reduzieren lassen. Das Institut betont, dass strukturierte Digitalisierungsprojekte Produktivität, Qualität und Auslastung erhöhen und die Auswirkungen des Fachkräftemangels abmildern können.









