AMS Osram stärkt Halbleiterkerngeschäft und entwickelt microLED-Arrays für AR-Brillen
Das Unternehmen meldete für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 805 Mio. Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von 16,9 % und erreichte damit das obere Ende der Prognose

Das Halbleiter-Kernportfolio wuchs währungsbereinigt um 13 % gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen erzielte Design-Wins von mehr als 1,6 Mrd. Euro im Quartal (rund 2,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr) und platzierte neue vorrangige Anleihen über 1 Mrd. Euro zu 7,25 %, wodurch sich die jährlichen Zinsaufwendungen um etwa 40 Mio. Euro verringern.
Im Bereich Digital Photonics arbeitet AMS Osram an RGB-microLED-Arrays als Lichtquellen für Augmented-Reality-Brillen der nächsten Generation und meldet erreichte Meilensteine auf dem Weg zur Serienreife. Zudem wurde ein Micro-Photodioden-Array für optische „slow & wide“-Verbindungen in KI-Rechenzentren gestartet. Parallel bereinigt das Unternehmen sein Portfolio: Das nicht-optische Sensorgeschäft wurde an Infineon verkauft, das CMOS-Bildsensorgeschäft an Indie Semiconductor veräußert. Für Q3/26 erwartet das Unternehmen 770–870 Mio. Euro Umsatz und eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 16 %.









