
VDI definiert Kalibrierverfahren für Wärmebildkameras
In der neuen Richtlinie VDI/VDE 5585 Blatt 2 werden erstmalig Kalibrierverfahren für Thermografiekameras beschrieben. Damit können aus bunten Bildern echte Messdaten werden.

In der neuen Richtlinie VDI/VDE 5585 Blatt 2 werden erstmalig Kalibrierverfahren für Thermografiekameras beschrieben. Damit können aus bunten Bildern echte Messdaten werden.

Eine Hyperspektralkamera kann in Sekundenschnelle eine braune Schale von einer braunen Nuss unterscheiden und ein Signal senden, dass der Fremdkörper ausgeschleust wird. Eingebunden in ein Lebensmittel-Inspektionssystem schließt das aus, dass der Verbraucher auf störende Schalenreste in Müsli, Keksen oder Schokolade stößt.

Wer ein Paket mit Nüssen oder Fruchtsnacks öffnet, erwartet einen qualitativ hochwertigen Inhalt – ohne Fremdkörper wie Nussschalen, Stein- oder Kunststoffteile. Deshalb kontrollieren Nahrungsmittelhersteller die Qualität ihrer Produkte mit Hyperspektral-Bildverarbeitungslösungen.

Da die präzise Vermessung großer Bauteile sehr aufwändig ist, wird sie meist nur stichprobenartig durchgeführt. Im Zuge ständig wachsender Qualitätsanforderungen steigt aber der Druck, die Messquote deutlich zu erhöhen – vor allem in der Automobilindustrie. Möglich macht dies eine automatisierte Messzelle des Ingolstädter Unternehmens MQS, die mit einem 6-achsigen Handlingroboter ausgestattet ist.

Ein finnischer Hersteller von Hyperspektralkameras erweiterte sein Portfolio um eine Plattform, die Kamera, Rechner und Software zu einer Komplettlösung kombiniert. Gedacht ist sie insbesondere für Sortieraufgaben, etwa in der Recycling-, der Kunststoff- oder der Lebensmittelindustrie.

Fehlerhafte Teile automatisch zu erkennen, ist das Ziel. Wie man jedoch einem Inspektionssystem die Merkmale von Gut- und Schlechtteilen beibringt, damit haben sich Mario Bohnacker, Technical Product Manager Halcon bei MVTec, und Bernd Sattler, Abteilungsleiter Bildverarbeitung bei Manz, beschäftigt. Heraus kam eine effiziente Qualitätssicherung für das modulare Lasersystem BLS 500 von Manz, mit dem Batterien hergestellt werden.

Zwei neue 65 Megapixel Kameras erweitern das Baumer Portfolio an hochauflösenden und robusten 10 GigE-Kameras der LX-Serie. Dank integriertem EF-Mount werden Canon EF-Objektive softwareseitig einfach via Baumer GAPI, Baumer neoAPI oder Third Party Software eingestellt, um Fokus und Blende dynamisch an Applikationen anpassen zu können. Auf externes Zubehör und dessen Verkabelung kann komplett verzichtet werden. Das vereinfacht die Integration, reduziert Kosten und steigert die Ausfallsicherheit.

Die SpectroNet Collaboration Conference (SCC) ist eine Konferenzserie, die sich schwerpunktmäßig mit Themen rundum Photonik und Machine Vision beschäftigt. Im Vordergrund der SCC steht der Austausch und die Vernetzung von Experten, Entwicklern und Ingenieuren aus der Industrie sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Der Maschinenbauer Manz fertigt unter anderem hochmoderne Laseranlagen für Lithium-Ionen-Batterien. Dabei kommt eine Machine-Vision-Software mit Deep-Learning-Technologie zum Einsatz, um sichere und exakte Laserschweiß-Prozesse sicherzustellen.

Berührungslose Farbsensoren steigern die Produktivität, sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität und sparen Kosten. Die Messungen erfolgen zum einen zerstörungs- und damit auch verschleißfrei. Zum anderen spart der Betreiber Zeit, da die Messobjekte Inline im laufenden Produktionsprozess mit hoher Messrate erfasst werden.

Sesotec stellt Produktinspektions- und Materialsortiersysteme für die Lebensmittelindustrie her. Aktuell bei dem Bayerischen Unternehmen im Testbetrieb: ein auf der Contrast Adaptive Teach-Technologie (CAT) basierender, schaltender Sensor. Dieser verspricht, jegliche Verunreinigungen von Lebensmitteln auch bei schwierigen Formen und Oberflächen zu detektieren.

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz halten in der Produktion Einzug. Die Vernetzung von Anlagen und Komponenten steht dabei im Vordergrund - Sensoren übernehmen zunehmend die Funktion der menschlichen Sinne und liefern dadurch vielfältige Potentiale zur Optimierung der Wertschöpfungskette.

Die Jury des inspect award 2022 hat zehn Produkte in den Kategorien "Vision" und "Automation + Control" nominiert und die Abstimmung läuft ab sofort bis zum 24. September 2021. Stimmen Sie ab und küren Sie das beste Produkt der industriellen Bildverarbeitung und optischen Messtechnik.

Es fordert vom Staplerfahrer allerhöchste Konzentration, beim Rückwärtsrangieren den Überblick zu behalten. Unterstützung bietet ein kamerabasiertes Kollisionsschutzsystem, das Personen und Hindernisse im Rückbereich des Fahrzeugs automatisch erkennt, den Fahrer warnt, notfalls sogar das Fahrzeug sofort stoppt. Das Besondere: Bestehende Fahrzeuge lassen sich problemlos nachrüsten.

Statt CMOS- oder CCD-Sensoren kommen in Kunststoffsortier-Anwendungen sowie der Materialanalyse zunehmend InGaAs-Bildsensoren zum Einsatz. Denn Hyperspektral-Sensoren können Kunststoffsorten auch dann identifizieren, wenn sie im sichtbaren Licht schwarz erscheinen. Im Interview mit Chefredakteur David Löh erklärt Christian Schoppmann, Sales Engineer bei Hamamatsu Photonics, unter anderem die weiteren Vorteile von Hyperspektralsensoren und -Kameramodulen mit einer Sensitivität bis 2,55 µm.

Spannungsschwankungen beeinträchtigen Inspektionsprozesse und führen zu vermeidbarem Ausschuss. Aber USV-Lösungen verhindern Datenverlust durch korrupte Datenbanken. David Löh, Chefredakteur der inspect, hat sich mit Markus Bicker, Geschäftsführer von Bicker Elektronik, darüber und über den Fortschritt von Geräten zur unterbrechungsfreien Stromversorgung in den letzten 20 Jahren unterhalten. Thema war zudem auch der aktuelle Zustand des deutschen Stromnetzes.

Ein Chiphersteller rundet sein Portfolio an FPGAs und System on Chips nach unten hin ab. Damit bietet die Hauptplattform nun Hardware für High-End- bis Low-End-Embedded-Anwendungen. Dabei bleibt es weiterhin möglich, die Leistungsklasse innerhalb der Plattform dynamisch an den Bedarf anzupassen.

Die intelligenten Code Reader DMR410/420 von IOSS ermöglichen eine automatische Optimierung der Lesestrategie im laufenden Prozess. Je mehr Codierungen der Reader liest, desto mehr Strategien erzeugt oder optimiert die integrierte Software.

Um spiegelnde Oberflächen gleichmäßig zu beleuchten, eignen sich Koaxialbeleuchtungen am besten. Eine solche hat der Beleuchtungsspezialist MBJ Imaging seit Kurzem im Portfolio. David Löh, Chefredakteur der inspect, hat sich mit dem Geschäftsführer Andreas Bayer über das Funktionsprinzip, aber auch dessen Grenzen unterhalten. Am endete kündigte Bayer noch eine neue kompakte Produktlinie an.

Baumer erweitert die CX-Serie um die 4. Sony CMOS-Sensorgeneration Pregius S bis 24 Megapixel Auflösung. Dank einer Pixelgrösse von nur 2,74 µm und Backside-Illumination-Pixel-Architektur stehen in kompakter 29×29 mm Bauform sehr hohe Auflösungen mit aufgezeichneter Bildqualität und verbesserter Empfindlichkeit für stabile Bildauswertungen zur Verfügung.

Der portugiesische Ferienort Sintra schützt seine Kulturlandschaft mit dem Waldbrand-Früherkennungssystem IQ Firewatch des Berliner Unternehmens IQ Wireless. Eine Software mit KI-Funktionen wertet dabei teilautomatisiert Bilddaten aus, die von drei Industriekameras zur Verfügung gestellt werden.

Die industrielle Bildverarbeitung verlangt nach scharfen Bildern bei möglichst großer Schärfentiefe und ohne perspektivische Verzerrungen. Mit neuen Entwicklungen in Beleuchtung und optischem Aufbau werden telezentrische Objektive diesen Ansprüchen noch besser gerecht.

Zahlreiche Inspektions- oder Kontrollanwendungen erfordern eine Bildaufnahme zu einem exakt bestimmbaren Zeitpunkt oder Ereignis. In PC-basierten Machine-Vision-Systemen ist dies nahezu eine Standardsituation. Doch wenn es darum geht, diese Anforderungen in kompakten Embedded-Vision-Systemen umzusetzen, stoßen viele Lösungen an ihre Grenzen. Ein Kamerahersteller hat nun einen Ansatz entwickelt, der das Triggern auch im Zusammenspiel mit CSI-2-basierten Kameras vereinfacht.

Multisensorik erhöht die Flexibilität im Messprozess. Damit das reibungslos funktioniert, müssen jederzeit Art, Position und Korrekturdaten des Sensors bekannt sein. Eine zusätzliche in die Wechselstation integrierte Kamera erkennt dies automatisch und sorgt so für sichere Messprozesse auch bei häufigen Tasterwechseln.

Die Anforderungen an die Abstands- und Dickenmessung sind in vielen Anwendungen hoch. Folien, Flachglas, Computer-Festplatten, Displays oder Halbleiterwafer müssen mit sehr hoher Genauigkeit gefertigt werden. Eine entsprechend präzise Messtechnik ist die optische Interferometrie.

Der türkische Automatisierer Kibele-Pims hat für die Unilever-Unternehmen Knorr und Lipton zwei hochautomatisierte Lebensmittelverpackungssysteme entwickelt und implementiert, die auf Bildverarbeitungssystemen eines kanadischen Kameraherstellers basieren. Dadurch entfallen das manuelle Sortieren und Überprüfen der Versandkartons.

Noch bevor ein erster geometrischer Prototyp verfügbar ist, kann mit einem Bildverarbeitungssystem die präzise dreidimensionale Lageerkennung von Fahrzeugkarossen eingerichtet und an eine Robotersteuerung angebunden werden. Die Fusion von CAD- und gerenderten Bilddaten ermöglicht eine zeitsparende und flexible Inbetriebnahme anhand virtueller Antastmerkmale. Gängige Feldbusstandards gewährleisten die IT-Integration in die Steuerungen aller großen Roboterhersteller.

Das Verfahren der additiven Fertigung (AM) hat sich aus den Forschungslaboren der Universitäten zu einem ernst zu nehmenden Verfahren für die Produktion von Bauteilen mit anspruchsvoller Bauteilgeometrie entwickelt und ist somit in der Produktion angekommen. Aufgrund der Fertigungsweise haben sich neue Herausforderungen bezüglich der Prozesskontrolle, Qualitätssicherung sowie Oberflächenbearbeitung ergeben, bei deren Lösung die Computertomografie (CT) als Sensor einen wertvollen Beitrag liefern kann. Am Beispiel von 3D-gedruckten Düsen, deren Oberfläche mittels Hirtisieren nachbearbeitet wurde, werden Möglichkeiten und Grenzen der CT exemplarisch in diesem Artikel erläutert.

Wie macht man eine Infrarotkamera startklar für die thermische Prozessoptimierung? Andreas Buringa weiß es. Er ist Senior Product Manager Thermal Imaging bei Automation Technology und erklärt die einfachen Schritte in wenigen Minuten.

Mit sofortiger Wirkung wird Mike Hevey Divisional Vice President und Global Business Manager bei Ametek Surface Vision.

Der Embedded-Vision-Spezialist Vision Components feiert 2021 sein 25-jähriges Jubiläum. Diesen Anlass will das Unternehmen feiern mit einer Webinar-Reihe und einem Hackaton unter dem Motto: "Das muss doch besser gehen" – eine Denkhaltung, die Vision Components für sich als typisch betrachtet.

Im Hinblick auf den immer höheren Grad der Automation in industriellen Unternehmen spielt die passende Beleuchtung bei der Qualitätsprüfung eine noch bedeutendere Rolle. Oft müssen für ein Prüfobjekt mehrere Prüfaufgaben an unterschiedlichen Prüfstationen durchgeführt werden. Mit der Prüfung des Bauteils mittels industrieller Bildverarbeitung wird zumeist eine hohe Zeitersparnis erzielt, die es stets zu optimieren gilt.

MVTec veröffentlicht am 21. Mai 2021 die neue Version 21.05 der Machine-Vision-Standardsoftware HALCON. Darin integriert sind neue Features im Bereich Deep Learning und Matching, sowie Weiterentwicklungen des Subpixel-Barcode-Lesers, der Deep OCR und der integrierten Entwicklungsumgebung HDevelop. Anwender profitieren mit HALCON 21.05 Progress von noch robusteren Machine-Vision-Prozessen und verbesserter Usability.

Die Firma Coppenrath und Wiese ist bekannt für hochwertige, industriell hergestellte Konditorwaren. Hierbei kommt viel Sahne zum Einsatz, ein wohlschmeckendes, aber fragiles Material, wenn man es mit den Augen eines Automatisierers betrachtet. Sahne-dekorierte Kuchenstücke mittels Roboter zu handhaben ist ein Vorgang, der viel Sorgfalt und Know-how erfordert.

Klassische Palettier- oder Depalettierroboter erfordern oft viel Zeit zur Einrichtung. Zudem arbeiten sie blind und kommen daher mit verschobenen oder deformierten Gütern nicht zurecht. Ein thailändisches Unternehmen hat gemeinsam mit zwei deutschen Unternehmen eine automatisierte 3D-Palettierungs-Bildverarbeitungslösung entwickelt. Diese kann Waren unterschiedlicher Größen und Formen vollautomatisch, mit hoher Genauigkeit und Verlässlichkeit stapeln und entstapeln.