Entwicklung eines zerstörungsfreien Prüfkonzepts zur Bewertung von gebrauchten Motorradhelmen


Das vorliegende Paper umfasst die erstmalige Erarbeitung eines wirtschaftlichen Konzeptes zur zerstörungsfreien Prüfung von gebrauchten Motorradhelmen. Die Bedeutsamkeit der Thematik wird durch eine Beschreibung des aktuellen Stands der Technik mit Statistik aufgezeigt. Die Empfehlungen von Fachinsitutionen für Kunden bzgl. der Bewertung eines potentiell beschädigten Helmes werden als unzureichend definiert, da Ersatzbeschaffungen ohne hinreichende Quantifizierung empfohlen werden.
Eine Analyse des Helmaufbaus und dessen Schutzfunktion verdeutlicht den ausschlaggebenden Einfluss der energieabsorbierenden Helminnenschale. Neben der Deformation dieser Innenschale stehen Risse in der Außenschale ebenfalls im Fokus des zu entwickelnden Prüfkonzeptes. Der Hintergrund, der als wirtschaftlich zielführend bewerteten optischen Vermessung des gebrauchten Prüfhelmes mittels Holografie, Shearografie und Thermografie, wird aufgezeigt. Anschließend wird der Prüfablauf am Fallturmprüfstand entsprechend der zulassungsrelevanten Regelung ECE-R 22 dargestellt. Durch die Prüfung sollen definierte Beschädigungen im Helm hervorgerufen werden, die es anschließend zu detektieren gilt. Im Anschluss daran wird das Grundprinzip der computertomografischen (CT) Prüfung erläutert.
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Fachhochschule TrierSchneidershof
54293 Trier
Deutschland
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