DIE Bildverarbeiter: 2D- und 3D-Kameras für Fahrerlose Transportsysteme und mobile Arbeitsmaschinen
Was war das Spannendste auf der Vision? Fabian Schmidt von IFM spricht über KI, die steigende Nachfrage nach Komplettlösungen und Kameras für die mobile Robotik.
Künstliche Intelligenz (KI) war auch auf der diesjährigen Vision eines der wichtigsten Themen. Für Fabian Schmidt zeigt sich aber noch eine zweite Entwicklung: Wer zum Messestand kommt, sucht immer seltener ein einzelnes Produkt. Die Besucher wollen einen Partner, der ihre Aufgabe als Ganzes löst.
Bei IFM stand die mobile Robotik im Mittelpunkt, vor allem fahrerlose Transportsysteme. Der Sensorhersteller zeigte drei 3D-Kameras, die nach dem Time-of-Flight-Prinzip arbeiten und für unterschiedliche Einsatzszenarien ausgelegt sind. In allen drei Modellen steckt zusätzlich ein RGB-Sensor, der ein 2D-Farbbild liefert. Damit stehen Tiefen- und Farbinformationen aus einem Gerät zur Verfügung. Auch eine Smartkamera, die eigenständig arbeitet, gehört dazu.
Neu ist außerdem eine Smartkamera mit KI-Auswertung für mobile Arbeitsmaschinen. Sie erkennt Hindernisse und unterscheidet dabei zwischen Menschen und statischen Objekten. Die Auswerteeinheit kann auch Daten von weiteren Sensoren verarbeiten, die über CAN angeschlossen sind. Ein Beispiel ist ein Radarsensor, der Hindernisse auch bei schlechtem Wetter noch zuverlässig erkennt, wenn die Kamera an ihre Grenzen stößt.
Im Video erklärt Fabian Schmidt außerdem, welche Anforderungen mobile Anwendungen an die Bildverarbeitung stellen sowie wo der wirtschaftliche Einsatz von KI heute endet und wo der Hype beginnt.








