Neue Generation kompakter SWIR-Kameras
Zuverlässige Bildqualität unter Industriebedingungen – vollständig lüfterlos und ideal für begrenzten Bauraum

Balluff präsentiert eine der kompaktesten aktiv gekühlten SWIR-Kameras weltweit und setzt damit einen neuen Maßstab für industrielle Bildverarbeitung. Die 5GigE-Kamera kombiniert erstmals eine stabil geregelte Sensortemperatur mit einem vollständig lüfterlosen Design – und ermöglicht so zuverlässige SWIR-Bildgebung auch unter realen Industriebedingungen und bei stark begrenztem Bauraum.
SWIR-Sensoren erweitern den detektierbaren Wellenlängenbereich bis 1.700 nm und eröffnen Anwendungen wie Materialunterscheidung, Feuchteanalyse oder die Inspektion innerer Strukturen. Gleichzeitig gelten sie als besonders temperaturempfindlich: Mit steigender Temperatur nehmen Dunkelstrom, Rauschen und Defektpixel deutlich zu. Balluff löst dieses Problem durch eine gezielte aktive Kühlung, die den Sensor stabil auf etwa 15 °C hält. Dadurch wird eine konstant hohe, reproduzierbare Bildqualität unabhängig von Umgebungsbedingungen erreicht.

Das thermische Konzept basiert auf einer direkten und effizienten Wärmeableitung von Sensor und Elektronik über das Gehäuse – vollständig ohne bewegliche Komponenten. Ergänzt wird dies durch eine speziell entwickelte Kühlplatte, die die Verlustleistung gezielt an die umgebende Systemstruktur ableitet. Die Kühlung kann dabei je nach Anwendung über Luft oder Wasser erfolgen. Ein zentraler Vorteil ist die kompakte, passgenaue Integration: Die Kühlplatte kann flexibel ober- oder unterhalb der Kamera montiert werden, ermöglicht die Anbindung zusätzlicher Montageplatten und benötigt dabei nahezu keinen zusätzlichen Bauraum.
Mit Abmessungen von nur 40 × 40 × 77,4 mm gehört die Kamera zu den kompaktesten gekühlten SWIR-Systemen am Markt. Trotz aktiver Kühlung bleibt die Kameratemperatur nur geringfügig über der Umgebungstemperatur. Das geschlossene, lüfterlose Design vermeidet Luftströmungen und potenzielle Ausfallquellen und gewährleistet eine hohe Langzeitstabilität.
Die Kamera beseitigt damit einen zentralen Zielkonflikt der SWIR-Technologie: Sie verbindet stabile Bildqualität, thermische Kontrolle und minimale Baugröße in einem durchgängigen Systemansatz. Für Anwender bedeutet das stabilere Bilddaten, eine zuverlässigere Auswertung und neue Einsatzmöglichkeiten selbst in beengten Anlagen.











