08.03.2013 • News

Österreich zweitwichtigstes Zielland für deutsche F&E-Investitionen

Österreich belegt Platz 2 der internationalen Forschungsstandorte, in die deutsche Unternehmen investieren: Insgesamt flossen 530 Millionen Euro von deutschen Unternehmen im Jahr 2011 als Investitionen in Forschung und Entwicklung nach Österreich. Nur die F&E-Aufwendungen deutscher Unternehmen in den USA sind mit 780 Millionen Euro höher. Österreich ist damit als Forschungsstandort beliebter als Frankreich, Schweiz und Großbritannien (Plätze 3-5). Die aufstrebenden Märkte Indien und China finden sich gemessen an den grenzüberschreitenden F&E-Ausgaben deutscher Unternehmen erst auf Platz 8 und 9. Dies ist eines der Ergebnisse des Jahresgutachtens 2013 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), welches am 27.2.2013 veröffentlicht wurde. Das Gutachten bietet aufbereitete Daten und Empfehlungen für die deutsche Forschungs- und Innovationspolitik in der kommenden Legislaturperiode für Deutschland.

530 Millionen Euro für F&E in Österreich

Auch die Bedeutung der in der Alpenrepublik forschenden Unternehmen aus Deutschland für Österreich wird durch den Bericht der Expertenkommission deutlich: Laut Gutachten stammen mehr als 50 % der auslandsfinanzierten F&E-Ausgaben in Österreich aus Deutschland und bei den Erfinderstandorten (Patenten) rangiert Österreich an 5. Stelle. Diese Platzierung ergibt sich aus der Bedeutung der verschiedenen Auslandserfinderstandorte deutscher Unternehmen. Auf den Plätzen 1 bis 4 liegen hier die USA, Niederlande, Frankreich und die Schweiz (s. Seite 77 des Gutachtens).

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