
Update macht 2D-/3D-Profilsensoren smart
Das neueste Release einer modularen Bildverarbeitungs-Software ermöglicht es, Sensor und Auswerteeinheit in einem Gehäuse zu vereinen.

Das neueste Release einer modularen Bildverarbeitungs-Software ermöglicht es, Sensor und Auswerteeinheit in einem Gehäuse zu vereinen.

Die Prozess- und Datentransparenz, die durch den vermehrten Einsatz von MES und Scadasystemen entsteht, gestützt durch integrierte Kamera- und Vision-Technologie, fördert letztlich den Einsatz von Cobots in der Fertigung. Doch es gibt einige Aspekte, die Unternehmen beachten sollten.

Um den manuellen Arbeitsaufwand beim Sortieren und Einlegen der Produkte in die Blister zu verringern, entwickelte ein Ingenieurbüro für Automatisierungslösungen eine effiziente, bildverarbeitungsbasierte Pick-and-Place-Lösung. Die vormals zwei Schritte des Sortierens und Verpackens werden mit dieser Lösung in einer Station zusammengefasst, synchronisiert durch GigE-Vision-Kameras. Der erste Roboter sortiert die Produkte; der zweite Roboter lokalisiert und identifiziert die Artikel und legt sie präzise in die Blisterverpackungen – und zwar 45 Einheiten pro Minute.

Passermarken oder andere Markierungen auf Druckbögen für Verpackungen, Zeitschriften oder Textilien sollen sicherstellen, dass sie den vorgegebenen Konturen entsprechend präzise zugeschnitten werden. Noch mehr Sicherheit bietet die Kombination mit einem optischen Erkennungssystem. Eventuelle Materialverschiebungen auf der Arbeitsfläche kompensiert eine Software automatisch und verhindert so Qualitätsmängel durch fehlerhafte Schnitte.

IO-Link erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Vor allem in der Lebensmittelindustrie ist die Nachfrage nach dem Kommunikationsstandard stark gewachsen. Die Feldbus-unabhängige Technologie für die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation überzeugt durch einfache Handhabung und ermöglicht die kostengünstige Digitalisierung von Anlagen.

Ein Maschinenbauer hat ein Inspektions-Baukastensystem mit einem breiten Spektrum an Fähigkeiten entwickelt – komplett mit Steuerung, Datenauswertung und Kommunikation. Ein großer Automobilzulieferer setzt das System in der Qualitätssicherung für Druckgussteile ein. Dort arbeitet es als Teil eines autonomen Gesamtsystems.

Unternehmen, die es versäumen, Produkte oder deren Verpackungen korrekt zu kennzeichnen, drohen neben Image-Verlust Strafzahlungen, Produktrückrufe oder Konventionalstrafen des Handels. Darum ist die Kontrolle dieser Markierungen unerlässlich. Optische Kontrollen sind zwar häufig automatisiert, doch bei Klarschrift muss meist auf zusätzliche teure und fehleranfällige menschliche Nachkontrolle gesetzt werden. Hier kann OCR in Verbindung mit Deep Learning nun Abhilfe schaffen.

Die Echtzeit-Verarbeitung von Videostreams mit 10 bis 100 Gbit/s und darüber hinaus ruft nach neuartigen Hardware-Architekturen. Daher werden CPU-basierte Architekturen auf Kurz oder Lang von heterogenen Verarbeitungslösungen bestehend aus FPGAs, GPUs und/oder CPUs ersetzt. Ein israelischer Bildverarbeitungsspezialist hat eine solche Lösung in petto.

Ein führender Bildverarbeitungsanbieter stellt eine neue Deep-Learning-basierte Software zur Bildanalyse vor, die speziell für die Fabrikautomatisierung entwickelt wurde. Eine grafische Benutzeroberfläche vereinfacht das Trainieren des neuronalen Netzwerks.

Immer mehr Unternehmen wollen oder müssen die Qualität ihrer Teile berührungslos prüfen. Doch wer die Wahl hat, hat in der Regel auch die Qual. Die Bandbreite an Lösungen reicht vom rein optischen Messgerät bis hin zum Multisensorik-System. Doch am Ende kommt es vor allem auf schnelle und präzise Messergebnisse an.

In vielen Industrien werden Produktionsprozesse mittels hochaufgelöster optischer Systeme beobachtet und gesteuert. Weil die Anlagen freie Sicht auf die Prüfobjekte benötigen, dürfen sie nicht durch Öl, Staub, Nässe oder andere Verunreinigungen beeinträchtigt werden. Hersteller nutzen daher saubere Druckluft zum „Umspülen“ von Kameralinsen und Sensoren. Diese Druckluft muss dann ebenso bestimmten Qualitätsanforderungen genügen, um nicht ihrerseits die Messtechnik oder die Produkte zu verschmutzen. Die Beispiele einer Kaffeerösterei und eines Recyclingbetriebs zeigen, wie Druckluftaufbereitung sichere Prozesse gewährleistet.

Wie lassen sich die Bildwiederholrate oder die Dateigröße an die eigene Anwendung anpassen? Und welche Möglichkeiten gibt es, vorhandene Hardware gezielt zu erweitern? Dieser Beitrag erläutert mehrere Software-Funktionen und die Vorteile bestimmter Konfigurationen, jeweils abhängig von den Zielen, die erreicht werden sollen.

Eine Serie von Digitalmikroskopen bringt die Vorteile von Mikroskopen mit den Vorteilen einer Kamera zusammen: eine hohe Auflösung und vielfältige Einsatzmöglichkeiten einerseits mit einer auf den Sensor abgestimmten Optik und Beleuchtung. In Kombination mit Deep Learning und weiteren KI-Ansätzen transformiert die Mikroskope zu Datengeneratoren.

Einfach die unsortierten Teile reinschütten, kurz warten und zack, die Gutteile sammeln sich am anderen Ende der Anlage. So läuft die Inspektion mit dem QBIC Robotic Vision Control von Cretec Cybernetics ab – bei Bedarf auch mit KI-Unterstützung. Geschäftsführer Alexander Trebing erklärt weitere Aspekte des mit dem dritten Platz beim inspect award 2022 gekürten Inspektionssystems.

Die Vorteile eines Röntgensystems mit einem Inline-Inspektionssystem zu vereinen, ist die große Leistung des X H.130 Inline. Weitere Details verrät das Interview anlässlich der Prämierung mit dem 2. Platz der Kategorie Automation & Control des inspect award 2022.

Mit 3D-Messtechnik gelingt es heute vielen produzierenden Unternehmen, ihre Qualitätsprozesse zu überwachen und zu optimieren. Ein Software-Paket eines Braunschweiger Unternehmens, das bisher eine Auswerte-Software sowie ein Tool für Bewegtbildanalysen enthielt, wurde jüngst um zwei Module ergänzt: Eine Mess- und Auswertesoftware von Volumendaten für industrielle CT-Anwender und ein Tool für Anwender aus der Luft- und Raumfahrt.

Der konsequente Einsatz moderner Technologien macht das AOI-Modul Multieye S plus so besonders. Einer von mehreren Gründen für den ersten Platz der Kategorie Automation & Control beim inspect award 2022.

Stets eine klare Sicht auch in sehr feuchten Umgebungen und das ohne extra Gehäuse, das sind die zwei wesentlichen Argumente für die Objektivserie Techspec CW von Edmund Optics. Das sah auch die Jury des inspect award 2022 so, die dafür den dritten Platz in der Kategorie Vision vergab. Dr. Boris Lange, Imaging Manager Europe, erklärt weitere Einzelheiten des Konzepts.

Die Digital Factory der Fachhochschule Technikum Wien ist eine Pilotfabrik, in der praxistypische Industrie 4.0-Szenarien realisiert werden. Zu den Technologien und Robotersystemen, die hier erprobt werden, gehört auch ein System, virtuellen Arbeitsraumüberwachung. Es basiert auf dem 3D-Kameraverfahren Time of Flight (ToF) und erkennt in Echtzeit Objekte, die Mitarbeiter gefährden könnten, wodurch ein virtueller Schutzzaun entsteht.

Was ist klein wie eine Streichholzschachtel und zeichnet Bilder in voller HD-Auflösung auf? Die mit dem 2. Platz des inspect award 2022 ausgezeichnete Industrial Dashcam von Imago Technologies. Geschäftsführer Carsten Strampe erläutert weitere technische Details im Interview.

Den ersten Platz in der Kategorie Vision gewann CBC Europe mit der ViSWIR-Objektivserie der Hyper-APO-Serie. Was das Besondere an diesen Objektiven ist und warum sie preiswürdig sind, erklärt Kai Masberg, Group Manager bei CBC Europe, im Interview. Dabei verrät er auch schon, welche Neuheiten sein Unternehmen für das kommende Jahr in petto hat.

Durch die Integration der varifokalen Linse in ein optisches System wird dessen Funktionsumfang erweitert und die Abbildung verbessert. Die Linse ermöglicht eine ultra-schnelle Fokussierung ohne mechanische Bewegung und darüber hinaus nun auch, 3D-Daten in einem optischen Aufbau zu erfassen. Des Weiteren lassen sich damit Bilder mit erweiterter Schärfentiefe aufnehmen.

Bei Medizinprodukten gelten die höchsten Qualitätsstandards. Zugleich handelt es sich dabei oftmals um niedrigpreisige Wegwerfprodukte, wie Spritzen, Nadeln oder Ampullen. Es kommt also auf eine kosteneffiziente 100-prozentige Inspektion an. Das gelingt nur mit einer vollautomatisierten Qualitätssicherung mittels industrieller Bildverarbeitung.

Laser-Doppler-Vibrometer werden heute in vielen Branchen eingesetzt, um große Objekte zu untersuchen. Zahlreiche Forschungsanwendungen, auch im Maschinen- und Bauwesen, in der Biologie oder Medizin profitieren vom Prüfen und Messen mit optischer Schwingungsmesstechnik. Simulationsmodelle lassen sich präzise abgleichen, akustische Schwachstellen beseitigen und Produkte kommen schneller auf den Markt. Eine neue patentierte Technologie, die das Signal-Rauschverhältnis signifikant verbessert, bietet jetzt eine bisher nicht erreichte optische Empfindlichkeit und ermöglicht hochpräzise Messungen auf allen Oberflächen, auch auf dunklen, biologischen, rotierenden oder bewegten Objekten, und das bei deutlich kürzeren Messzeiten.

Das Center for Device Development am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hat eine vollautomatisch arbeitende Prüfanlage für Lagerkugeln entwickelt, die bisher weltweit einmalig ist. Grundlage des anspruchsvollen Qualitätsprüfungssystems ist ein Bildverarbeitungssystem eines Münchener Integrators.

Über das mechanische Verhalten von 3D-gedruckten Metalllegierungen unter Extrembedingungen ist noch wenig bekannt. Gerade in der Raumfahrt sind die Umgebungsbedingungen alles andere als alltäglich. 3D-gedruckte Stützstrukturen müssen in der Kälte des Weltraums genauso sicher ihre Funktion erfüllen wie unter Normalbedingungen auf der Erde.

Zeitschriften, Bücher oder Prospekte haben ein handliches Format, gedruckt werden sie jedoch auf großen Bogen, zirka im Format A0. Diese Bogen werden in Falzmaschinen gefalzt, geschnitten und gebunden. Um dabei Fehler und Ausschuss zu vermeiden, kommt ein optisches Falzqualitätskontrollsystem zum Einsatz.

Ein führender deutscher Hersteller von FFP2-Schutzmasken mit Sitz in Baden-Württemberg setzt ein autonomes Bildverarbeitungssystem für die Qualitätsprüfung von Mund-Nasen-Schutzmasken ein. Die Ergebnisse sind positiv: Das System stellt sicher, dass die Masken den Spezifikationen entsprechen und die Fertigungslinie während der Produktion nicht beschädigt wird.

Zotter Schokolade hat sich einer Produktionsweise verschrieben, die vom Anbau der Kakaobohnen bis zur Auslieferung der fertigen Erzeugnisse fairen, ökologischen und ethischen Standards entspricht. Als integraler Bestandteil des Herstellungsprozesses sind Noax-IPCs in nahezu jeden Arbeitsbereich der Produktion eingebunden und unterstützen die effiziente Herstellung von über 500 verschiedenen Sorten.

Die spielarmen Planetengetriebe des französischen Anbieters Reckon zeichnen sich durch ihre Laufruhe aus. Zudem sind sie mit einer Vielzahl von Wellenlagern erhältlich. Deshalb eignen sie sich für Anwendungen wie Förderer, Hochgeschwindigkeits-Delta-Roboter oder schnelle Laserschneid-, Verpackungs- oder Druckmaschinen. Erhältlich sind die Getriebe im DACH-Raum über den Antriebsspezialisten Servotecnica.

Pressensysteme von Schuler sind seit über hundert Jahren weltweit im Einsatz. Um die Handhabung der komplexen Anlagen zu erleichtern, hat das Unternehmen jetzt das Design der Pressen vereinheitlicht. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Bedienpanels, die in enger Zusammenarbeit mit Rose Systemtechnik entwickelt wurden.

Der Ring-CIS ist ein Sensorring aus der „CIS-Profile-Scan“-Produktfamilie, der für die Qualitätssicherung der Außenseiten von Rohren, Profilen und Tuben geeignet ist. Demzufolge sind kleine Kratzer, Risse und sonstige Mängel von Prüfobjekten herauskristallisierbar. Der Industriescanner erkennt in einer 360° Rundumsicht mangelhafte Produkte.

Die Automatisierung der Automobilbranche ist eng mit Henry Ford verbunden. Dieser ließ mit seinem Model T erstmals ein Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes am Fließband produzieren – und ebnete damit dem Auto den Weg zum Massenprodukt. Dieser Geist ist auch im Werk im spanischen Valencia zu spüren, wo ein Profilsensor bei der Produktion des Ford Kuga in der Qualitätssicherung im Einsatz ist. Schon Henry Ford setzte mit Bauteilen von durchgehend hoher Qualität und geringen Abweichungen auf strikte Qualitätssicherung, um eine reibungslose Massenfertigung bei gleichbleibender Fahrzeugqualität zu ermöglichen. Diese Grundsätze sind bis heute geblieben, jedoch ist allein der Karosseriebau inzwischen um einiges komplexer und feinteiliger. Entsprechend aufwändig gestaltet sich auch die Qualitätssicherung in der modernen Fahrzeugherstellung.

Bei der Produktentwicklung eines Sammelhefters für Zeitschriften stellte Müller Martini, Spezialist für Druckweiterverarbeitungsmaschinen, den Ausfall von Sensoren fest. Den Grund hierfür fand man mit Miniatur-Beschleunigungs-Datenloggern heraus.

Verpackungsmaschinen müssen vor allem eines: schnell und präzise arbeiten. Dabei unterstützen Zahnstangengetriebe, die speziell für hochgenaue Positionieraufgaben entwickelt wurden.